PfadnavigationHomeWissenschaftAusbruch in der DR KongoZahl der Ebola-Verdachtsfälle steigt auf über 900Stand: 03:46 UhrMitarbeiter des Roten Kreuzes beerdigen ein Ebola-Opfer auf dem Rwampara-Friedhof in der DR KongoQuelle: Moses Sawasawa/AP/dpaDie Ausbreitung des Ebola-Virus im Kongo beschleunigt sich weiter: Mehr als 900 Verdachtsfälle wurden inzwischen registriert, auch Uganda meldet neue Infektionen. Besonders beunruhigt die WHO, dass gegen den aktuellen Virusstamm keine etablierte Therapie existiert.Nach dem Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo verzeichnen die Gesundheitsbehörden einen weiteren Anstieg der Infektionen. Inzwischen seien mehr als 900 Verdachtsfälle registriert worden, teilte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Sonntag mit. Darunter seien 101 bestätigte Erkrankungen.Erst am Freitag hatte die WHO das Risiko einer nationalen Ausbreitung des Virus im Kongo auf die Stufe „sehr hoch“ angehoben. Für die Region gilt das Risiko als „hoch“, weltweit als „niedrig“.Lesen Sie auchDie Eindämmung der Seuche gestaltet sich schwierig, da es für den aktuellen Virus-Stamm laut WHO weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine etablierte Behandlung gibt.Zudem kämpfen die Helfer vor Ort mit Misstrauen und Desinformation in der Bevölkerung. In der Provinz Ituri hatten Demonstranten in der vergangenen Woche Behandlungszelte in Brand gesetzt, nachdem es Streit um die sichere Bestattung eines mutmaßlichen Ebola-Toten gegeben hatte.Lesen Sie auchDas Virus hat sich bereits über die Landesgrenzen hinaus ausgebreitet. Im Nachbarland Uganda stieg die Zahl der nachgewiesenen Fälle am Wochenende auf fünf. Auch internationale Helfer sind betroffen: Ein im Kongo tätiger US-Bürger, der sich mit dem Virus infiziert hat, wird derzeit in der Berliner Charité behandelt. Er muss der Klinik zufolge jedoch nicht intensivmedizinisch versorgt werden. Reuters/jmr
Ebola-Virus: WHO meldet mehr als 900 Verdachtsfälle in der DR Kongo - WELT
Die Ausbreitung des Ebola-Virus im Kongo beschleunigt sich weiter: Mehr als 900 Verdachtsfälle wurden inzwischen registriert, auch Uganda meldet neue Infektionen. Besonders beunruhigt die WHO, dass gegen den aktuellen Virusstamm keine etablierte Therapie existiert.











