Brünn (dpa) - Der Sudetendeutsche Tag erreicht am Sonntag ab 11.00 Uhr mit dem Haupttreffen auf dem Messegelände in Brünn (Brno) seinen Höhepunkt. Das traditionelle Pfingsttreffen der vertriebenen Sudetendeutschen und ihrer Nachkommen findet erstmals in Tschechien statt. Als Hauptredner werden der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt, erwartet. Die Sudetendeutschen folgten einer Einladung des Dialogfestivals „Meeting Brno“.Karlspreis an Milan UhdeZudem soll der Europäische Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft an den tschechischen Schriftsteller und früheren Dissidenten Milan Uhde verliehen werden. Er geht an Personen, die sich in besonderer Weise um die Völkerverständigung und um die europäische Einheit verdient gemacht haben. Benannt ist die Auszeichnung nach dem römisch-deutschen Kaiser und böhmischen König Karl dem Vierten.Regierung bleibt fernDie Veranstaltung ist umstritten. Die Minister der rechten Regierung unter dem Milliardär Andrej Babis wollen dem Treffen fernbleiben. Das Abgeordnetenhaus hatte sich in einer Entschließung mehrheitlich gegen die Austragung des Vertriebenentreffens in Tschechien ausgesprochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und den Schrecken der Nazi-Besatzungszeit wurden rund drei Millionen Deutsche aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben.© dpa-infocom, dpa:260524-930-122159/1
Sudetendeutscher Tag erreicht Höhepunkt
Brünn (dpa) - Der Sudetendeutsche Tag erreicht am Sonntag ab 11.00 Uhr mit dem Haupttreffen auf dem Messegelände in Brünn (Brno) seinen Höhepunkt. Das traditionelle Pfingsttreffen der vertriebenen Sudetendeutschen und ihrer Nachkommen findet erstmals in Tschechien statt. Als Hauptredner werden der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt, erwartet. Die Sudetendeutschen folgten einer Einladung des Dialogfestivals „Meeting Brno“.Karlspreis an Milan UhdeZudem soll der Europäische Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft an den tschechischen Schriftsteller und früheren Dissidenten Milan Uhde verliehen werden. Er geht an Personen, die sich in besonderer Weise um die Völkerverständigung und um die europäische Einheit verdient gemacht haben. Benannt ist die Auszeichnung nach dem römisch-deutschen Kaiser und böhmischen König Karl dem Vierten.Regierung bleibt fernDie Veranstaltung ist umstritten. Die Minister der rechten Regierung unter dem Milliardär Andrej Babis wollen dem Treffen fernbleiben. Das Abgeordnetenhaus hatte sich in einer Entschließung mehrheitlich gegen die Austragung des Vertriebenentreffens in Tschechien ausgesprochen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und den Schrecken der Nazi-Besatzungszeit wurden rund drei Millionen Deutsche aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben.© dpa-infocom, dpa:260524-930-122159/1












