Diesen Sommer packen es viele wieder an: Projekt Balkon. Im Gartencenter wird geschaut, geschnuppert, gekauft – doch was passt wirklich auf vier Quadratmeter Beton? Drei Berlinerinnen erzählen, wie aus einem kleinen Stadtbalkon ein Ort zum Durchatmen wird: mit Schatten, Blüten, Kräutern, Insektenleben und einem kleinen Stück Urlaubsgefühl vor der eigenen Tür.
Dabei geht es nicht um den perfekten Instagram-Balkon, sondern um die Frage: Was soll dieser kleine Ort für mich können? Sofort blühen, wenig Arbeit machen, Insekten anlocken, Hitze abhalten, Kräuter fürs Abendessen liefern oder einfach nach Urlaub riechen? Ein gut vorbereiteter Balkonkasten, größere Kübel, heimische Wildpflanzen, robuste Sonnenpflanzen oder Lichterketten über dem Geländer – die Möglichkeiten sind größer, als vier Quadratmeter vermuten lassen. Manchmal reicht schon wenig, damit sich der Balkon nicht mehr wie eine Abstellfläche anfühlt, sondern wie ein zusätzlicher Raum im Sommer.
Drei Berlinerinnen zeigen, wie unterschiedlich Balkonliebe aussehen kann.
1. Der Einsteigerbalkon
Die erste gute Nachricht: Wer einen Balkon hat, hat die Sommeroase schon halb fertig. Jetzt geht es nur noch um drei Fragen: Wie oft will ich gießen? Soll es sofort blühen oder mehrere Jahre halten? Und wie viel Sonne kommt überhaupt hin? Dann kann es losgehen – ab ins Gartencenter.











