Sterbehilfe-Aktivist Roger Kusch ist tot: Hardliner und Aktivist

Roger Kusch war Hamburger Justizsenator in der CDU-Schill-Regierung in den nuller Jahren. Danach konzentrierte er sich auf das Thema Sterbehilfe.

Das Gericht gab ihm recht: Roger Kusch wartet 2019 auf den Beginn der mündlichen Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts

Uli Deck/dpa

Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch, der sich jahrelang für assistierten Suizid einsetzte, hat sein Leben offenbar selbst beendet. Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, fanden Polizisten den 71-Jährigen leblos in dem Keller, der zu seiner Wohnung im Hamburger Stadtteil St. Georg gehört. Zuvor hätten die Beamten in der Wohnung Substanzen gefunden, die in der aktiven Sterbehilfe verwendet werden.