PfadnavigationHomePolitikAuslandRüstungUSA „pausieren“ nach Trumps China-Besuch Waffenverkauf an TaiwanStand: 15:25 UhrLesedauer: 2 MinutenEin Panzerfahrzeug fährt während einer militärischen Übung in Taiwan an einer Mehrfachraketenabschussvorrichtung vorbeiQuelle: ChiangYing-ying/AP/dpaDie USA stoppen vorerst einen milliardenschweren Waffenverkauf an Taiwan – weil Munition für den Einsatz „Epic Fury“ gegen den Iran priorisiert werde, wie es heißt. Taipeh weiß eigenen Angaben zufolge nichts davon.Die US-Regierung genehmigt einen milliardenschweren Waffenverkauf an Taiwan vorerst nicht. „Im Moment machen wir eine Pause, um sicherzustellen, dass wir die Munition haben, die wir für Epic Fury brauchen“, sagte Marine-Staatssekretär Hung Cao in einer Anhörung des US-Senats. Der Sender Fox News strahlte seine Antwort auf eine Frage von Republikaner Mitch McConnell aus. Als „Operation Epic Fury“ (auf Deutsch etwa: „Operation Epische Wut“) bezeichnet die US-Regierung ihren Militäreinsatz gegen den Iran.„Wir stellen nur sicher, dass wir alles haben, aber dann werden die ausländischen Militärverkäufe fortgesetzt, sobald das die Regierung für nötig erachtet“, erklärte Cao weiter nach Angaben der Zeitung „The Hill“. Die Entscheidung liege letztlich bei Verteidigungsminister Pete Hegseth und Außenminister Marco Rubio.Lesen Sie auchEs geht um einen Verkauf von Rüstungsgütern im Umfang von bis zu 14 Milliarden US-Dollar (etwa 12 Milliarden Euro). Der von Taiwan angestrebte Waffenkauf sorgt für Spannungen zwischen den USA und China. Die Volksrepublik erhebt Anspruch auf den seit Jahrzehnten demokratisch regierten Inselstaat. Die USA unterhalten inoffizielle Beziehungen zu Taiwan und unterstützen die Insel bei ihrer Verteidigungsfähigkeit – vor allem durch Waffenlieferungen.Chinas Staatschef Xi Jinping hatte beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking vergangene Woche betont, dass der Umgang mit Taiwan entscheidend für die Stabilität ihrer bilateralen Beziehungen sei. Trump seinerseits hat die Frage nach den Waffenverkäufen zuletzt offen gelassen. In einem Interview des US-Senders Fox News zum Abschluss eines China-Besuchs hatte Trump gesagt, die Zustimmung zu einem neuen Waffenpaket für Taiwan über 14 Milliarden Dollar hänge von China ab. Es handele sich um einen guten Trumpf für Verhandlungen mit China. In Taiwan löste das Sorgen über die Verlässlichkeit der Unterstützung durch Washington aus. Die taiwanische Regierung hat nach eigenen Angaben keine Informationen darüber, dass der geplante Kauf der Waffen aus den USA auf Eis liegt. Die Regierung habe von entsprechenden Berichten gehört, sagte die Präsidentensprecherin Karen Kuo am Freitag. „Aber derzeit gibt es keine Informationen über irgendwelche Anpassungen, die die USA an diesem Waffenverkauf vornehmen werden“, fügte sie hinzu. dpa/nw
USA „pausieren“ nach Trumps China-Besuch Waffenverkauf an Taiwan - WELT
Die USA stoppen vorerst einen milliardenschweren Waffenverkauf an Taiwan – weil Munition für den Einsatz „Epic Fury“ gegen den Iran priorisiert werde, wie es heißt. Taipeh weiß eigenen Angaben zufolge nichts davon.















