Das Bamf und seine Afghanistan-Politik: Klaffende Realitätslücke
Die immer desolatere humanitäre Situation unter den Taliban müsste eine höhere Schutzquote für Afghani*innen bedeuten. Das Gegenteil ist der Fall.
Eine Frau mit ihrer Tochter auf dem Vogelmarkt in Kabul: Erst letzte Woche zog das Taliban-Regime die Schraube bei den Frauenrechten weiter an
Ali Khara/reuters
Z wischen der jüngsten deutschen Entscheidungspraxis bei Asylanträgen von Afghanen und der desolaten Menschenrechtslage in ihrem Land klafft eine Realitätslücke. Das belegt jetzt erstmals detailliert eine Studie von Pro Asyl anhand 50 untersuchter Negativentscheide des Flüchtlingsbundesamts Bamf aus 2024 bis 2026.






