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Die Frau kann offenbar schlecht laufen, auf dem Weg zum Zeugenstuhl wird sie von ihrer Tochter gestützt. Monika R. trägt Clogs an den Füßen und einen langen, braunen Rock. Unter ihrer schwarzen Kapuzenjacke ist sie mit einem grauen T-Shirt bekleidet. Darauf die Aufschrift: »Don´t worry beer happy«. Als mache Bier glücklich, so liest sich das.
Es ist der Beginn eines denkwürdigen Auftritts an diesem Donnerstag in Saal 2.002 des Landgerichts Rostock. Und wäre der Hintergrund nicht so ernst, man könnte den Auftritt womöglich als unterhaltsame Groteske abtun. Aber es geht um Mord, um den Mord an einem achtjährigen Jungen. An Fabian.Monika R. ist seine Großmutter, 62, Rentnerin. Vor Gericht scheint sie bemüht, möglichst wenig zu sagen. Das ist das Verblüffende.
Der Vorsitzende Richter Holger Schütt fragt sie nach ihrem Enkel. »Was war er für ein Junge?« »Sehr freundlich und alles«, antwortet die Zeugin. Und dass er gerne Trecker gefahren sei. So geht es los.
Eine grausame TatAm 10. Oktober 2025 war Fabian alleine zu Hause. Zusammen mit seiner Mutter lebte er in einer Wohnung in Güstrow im Landkreis Rostock. Die Eltern waren getrennt. Als die Mutter von der Arbeit nach Hause kam, war der Junge verschwunden. Am 14. Oktober wurde seine Leiche an einem abgelegenen Tümpel nahe Klein Upahl entdeckt, einem kleinen Ort in der Umgebung.











