Merz-Vorstoß für die Ukraine: Überflüssig und gefährlich

Der Kanzler will einen besonderen Status für die Ukraine in der EU. Der Plan würde nichts besser, aber vieles schwieriger machen.

Deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen am 14. April in Berlin: der ukrainische Präsident Selenskyj mit Bundeskanzler Merz

Presidential Office of Ukraine/Sven Simon/imago

K anzler Friedrich Merz schießt gern aus der Hüfte. In Berlin hat man sich an seine unüberlegten Alleingänge längst gewöhnt. Aber in Brüssel? Dort kommen die Vorstöße aus dem Off gar nicht gut an. In der EU muss man sich mit den Partnern absprechen, sonst fällt man auf die Nase.