Ukraine und EU: Merz schlägt EU-Sonderstatus vor

Schneller Beitritt oder Sonderweg? Kanzler Merz will der Ukraine einen exklusiven Status als EU-Partner verschaffen. Ein Stimmrecht könnte später dazukommen.

Kanzler Merz empfängt Selenskyj vor dem Bundeskanzleramt zu den ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit vielen Jahren

Michael Kappeler/dpa

dpa | Bundeskanzler Friedrich Merz will der Ukraine als Antwort auf ihre Forderung nach einem schnellen EU-Beitritt einen neuen Sonderstatus als „assoziiertes Mitglied“ der Europäischen Union anbieten. In einem Brief an die EU-Spitzen schlägt der CDU-Politiker vor, Russlands Nachbarland sofort enger in die Institutionen einzubinden. Volle Mitgliedschafts- und Stimmrechte soll es zunächst aber nicht bekommen.