Die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hat mit der strikten Durchsetzung des „Take It Down Acts“ begonnen. Nach einer einjährigen Übergangsfrist müssen Online-Plattformen nun intime Fotos und Videos, die ohne Zustimmung der Betroffenen geteilt wurden, innerhalb von 48 Stunden löschen. Dies schließt ausdrücklich auch Deepfakes, also KI-generierte Fälschungen, mit ein.
Bußgelder und Meldeportal
Die betroffenen Tech-Unternehmen hatten zuvor ein Jahr Zeit, um entsprechende Beschwerde- und Löschverfahren zu etablieren. Geht nun ein gültiger Antrag ein, müssen die Dienste das beanstandete Material sowie alle identischen Kopien fristgerecht entfernen. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, verhängt die FTC zivilrechtliche Strafen. Jeder einzelne Verstoß kann die Firmen demnach bis zu 53.088 US-Dollar kosten.
Um die Einhaltung des Gesetzes zu überwachen, hat die Behörde das Meldeportal takeitdown.ftc.gov eingerichtet. Dort können Nutzer Vorfälle direkt melden, falls Tech-Unternehmen keine rechtzeitige Löschung vornehmen oder gar keinen entsprechenden Prozess anbieten. „Plattformen sollten darauf vorbereitet sein, die Einhaltung der Vorschriften nachzuweisen und es den Menschen leicht zu machen, den Status ihrer Löschanträge zu verfolgen“, schreibt die FTC in einer Mitteilung.











