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Die Journalistin und Autorin Miriam Davoudvandi wurde in Bukarest geboren und zog als Kind nach Baden-Württemberg, wo ihr Vater als Maler und ihre Mutter als Reinigungskraft arbeitete. Heute lebt sie in Berlin, hostet den Podcast »Danke, gut.« und spricht im Gorki Theater regelmäßig mit Gästen über Rap und Literatur. Trotzdem sagt sie: Diese Gesellschaft vergisst soziale Herkunft nie ganz.
DIE ZEIT: Es gibt bereits viele Stimmen, Texte und Debatten über Armut. Warum fanden Sie, braucht es trotzdem noch Ihr Buch?
Miriam Davoudvandi: Ich wollte aus einer sehr persönlichen Perspektive heraus erzählen, was Armut alles bedeuten kann. Weil ich nicht das Gefühl habe, dass sie greifbar genug gemacht wird. Es gibt natürlich Literatur und soziologische Forschung dazu. Aber das Bild, das wir von Armut haben, das verändert sich nicht.









