analyse
Stand: 20.05.2026 • 15:33 Uhr
Vertreter von EU-Kommission, Parlament und EU-Staaten haben sich geeinigt: Das Zollabkommen mit den USA kann umgesetzt werden. Doch die EU wappnet sich schon für neue Konflikte mit Trump.
Immerhin waren sie vorbereitet auf eine lange Sitzung. In Saal R1.1 im Straßburger Europaparlament sollte diesmal die Einigung gelingen. Bevor sich um kurz vor 21 Uhr die Tür zum ersten Mal schließt, strömen die Verhandlungsteams von EU-Kommission, Mitgliedstaaten und Parlament in den Raum. Die meisten tragen neben dicken Aktenmappen auch eine längliche grau-braune Pappschachtel mit Verpflegung in den Raum. Manche balancieren obendrauf noch eine Tasse Kaffee.
Die Sitzung beginnt. Auf einem Schild über der Tür blinken rote Buchstaben: "in camera", also unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Erst viele Stunden später, um 3:03 Uhr postet EU-Handelskommissar Maros Sefcovic ein Gruppenfoto. Es ist geschafft: Die EU hat sich darauf geeinigt, wie sie ihre Zusage aus dem Deal von Turnberry umsetzen will.












