Stand: 20.05.2026 • 04:15 Uhr
Nach langen Verhandlungen und wiederholten Drohungen von US-Präsident Trump haben sich EU-Vertreter auf die Umsetzung des Zoll-Abkommens mit den USA geeinigt. So sollen nun etwa Zölle auf US-Industriegüter abgeschafft werden.
In der EU gibt es eine Einigung auf die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zollabkommens mit den USA. Unter dem Eindruck der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump verständigten sich Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments in der Nacht unter anderem darauf, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren.
Ein Sicherheitsnetz soll aber dafür sorgen, dass die Vorteile nur dann gelten, wenn auch die USA ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen vollständig umsetzen. Konkret ist unter anderem vorgesehen, dass die EU-Zollzugeständnisse bei Verstößen der USA gegen Absprachen wieder ausgesetzt werden können. Dies könnten etwa erneute Zollerhöhungen sein. Diese Schutzmechanismen waren der Hauptstreitpunkt bei den Verhandlungen innerhalb der EU.
Trump setzte Ultimatum











