Die beiden Autokonzerne Stellantis und Dongfeng aus China planen, ihre Partnerschaft gezielt für den Verkauf, Vertrieb, Produktion, Einkauf und Konstruktion von Dongfeng-Fahrzeugen „mit alternativen Antrieben“ in Europa auszubauen. Damit holt der Mehrmarkenkonzern, der bereits mit dem chinesischen Elektroauto-Startup Leapmotor eng kooperiert, die Produktion einer weiteren chinesischen Marke nach Europa.

Das Joint-Venture sieht eine europäische Dongfeng-Produktion mit „alternativen Antrieben“ („NEV“) im nordfranzösischen Stellantis-Werk Rennes-La Janais vor. Es war 1961 für Citroën gegründet und später von PSA betrieben worden, bevor es zu Stellantis kam. Heute wird dort das Elektroauto Citroën C5 Aircross (Test) gefertigt. Dabei könne man „auf das äußerst wettbewerbsfähige chinesische NEV-Ökosystem von Dongfeng zurückgreifen“. In der Mitteilung von heute heißt es zudem, man wolle zunächst auf „bestimmten Märkten Europas“ für Vertrieb und Wartung der Autos von Dongfengs Edel-Marke Voyah das Netzwerk von Stellantis nutzen.

Mehr Auswahl dank chinesischer Kompetenz

Für die geplanten Aktivitäten wollen die Partner ein „in Europa ansässiges und von Stellantis mit einer Beteiligungsquote von 51:49 geführtes Joint Venture“ gründen. Stellantis-Chef Antonio Filosa möchte seinen Kunden „… noch größere Auswahl an wettbewerbsfähigen Produkten und Preisen bieten, indem wir das Beste aus der globalen Präsenz von Stellantis mit dem Zugang von Dongfeng zu Chinas fortschrittlichem Ökosystem für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben verbinden.“