Produktoffensive: Auf der Automesse in Peking ​hatte Peugeot zwei neue Konzeptfahrzeuge präsentiert

Der Autokonzern Stellantis baut seine langjährige Partnerschaft mit ​dem chinesischen Staatskonzern Dongfeng weiter aus, um seine Position in China zu stärken. Eine ‌entsprechende Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen im Volumen von einer Milliarde Euro sei am Freitag unterzeichnet worden, teilte der Opel-Mutterkonzern mit. Der eigene Beitrag ​von Stellantis belaufe sich auf rund 130 Millionen Euro. ⁠

In ⁠dem Dongfeng-Werk in Wuhan sollen ab 2027 zwei Geländewagen der Marke Jeep mit alternativen Antrieben ‌für den Weltmarkt hergestellt werden. ​Zudem sollen ‌dort ab demselben Jahr zwei Fahrzeuge der Marke Peugeot für den chinesischen Markt sowie für den Export vom Band laufen, ebenfalls mit alternativen Antrieben.

Mit dem ‌Schritt will der französisch-italienische Autobauer nach Jahren schwacher Verkäufe und Umstrukturierungen auf dem weltgrößten ‌Automarkt wieder Fuß ​fassen. Bereits ‌auf der Automesse in Peking im ‌April ​hatte Peugeot mit zwei neuen Konzeptfahrzeugen eine Produktoffensive angedeutet.

Der chinesische Elektroautobauer BYD verhandelt zudem mit Stellantis und anderen europäischen Herstellern über die Übernahme ​wenig ausgelasteter Fabriken in Europa. Das sagte BYD-Managerin Stella Li der Nachrichtenagentur Bloomberg ‌am Mittwoch in einem Interview.