Mubarak Kano kämpft im Osten der Demokratischen Republik Kongo gegen Ebola – und fühlt sich von der internationalen Gemeinschaft im Stich gelassen. Der 40 Jahre alte Chefarzt des Centre Neuro-Psychopathologique in Bunia in der Provinz Ituri klagt, dass die Hilfe viel zu langsam anlaufe. Und er warnt vor einem Flächenbrand. Mehr als 500 Verdachtsfälle wurden seit Ende April entdeckt, 131 Menschen sind bereits gestorben.
Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Wie ist die Lage in Bunia und Ituri?
Der Arzt Mubarak Kano kümmert sich im Ostkongo um Ebola-Erkrankte, unter anderem ein dreijähriges Kind. „Ich weiß, dass es vermutlich nicht überleben wird“, sagt er im Interview.











