Ebola in der DR Kongo: Die Todeszahlen steigen schnell

Kongos Regierung bestätigt 131 Tote beim Ebola-Ausbruch in der Provinz Ituri. Ein dort tätiger Arzt aus den USA wird nach Deutschland ausgeflogen.

Vor dem Krankenhaus von Rwampara, Ituri, DR Kongo: Unter Aufsicht eines Gesundheitsmitarbeiters wäscht sich eine Frau die Hände

Xinhua/imago

Die Zahl der Ebola-Opfer in der Demokratischen Republik Kongo steigt schnell. Laut offiziellen Angaben vom Montagabend sind bereits 131 mutmaßlich Infizierte an der tödlichen Viruskrankheit gestorben – 80 waren es zwei Tage zuvor gewesen. Weitere 513 Menschen stünden unter Beobachtung, bis ihre Testergebnisse im Labor bestätigt seien, so Kongos Gesundheitsminister Samuel Roger Kamba am Dienstag. Kongos Präsident Félix Tshisekedi rief die Bevölkerung zur Ruhe auf und erklärte, alle notwendigen Maßnahmen würden getroffen.