US-Vorwahlen: In Kentucky gewinnen die Trump-Loyalisten
Thomas Massie war die Hoffnungsfigur gemäßigter Republikaner für die US-Zwischenwahlen im November. Stattdessen wurde ein Trump-treuer Marineveteran ohne Wahlprogramm gewählt.
Zwar auch stramm rechts, aber nicht treu genug gegenüber dem US-Präsidenten: Thomas Massie in Hebron, Kentucky
Carolyn Kaster/ap
Kentucky hat etwa halb so viel Einwohner wie die Stadt New York, was dem Bundesstaat an der Grenze zwischen dem US-amerikanischen Norden und dem Süden gerade einmal 6 der 435 Sitze im US-Repräsentantenhaus einbringt. Eine parteiinterne Vorwahl der Republikaner um Parlamentssitze dürfte deshalb eigentlich keine nationalen Schlagzeilen machen. Und doch blickte am Dienstag, am bisher größten Abend der Vorwahlen zu den Midterms im November, das ganze Land auf Kentucky.










