Rekordzuschläge für Jackson Pollock, Constantin Brancusi und Mark Rothko, ein Gesamtumsatz von 1,1 Milliarde Dollar an einem einzigen Abend und eine Verkaufsrate von 97 Prozent: Für das Auktionshaus Christie's gerieten die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in der aktuellen „Spring Marquee Week“ in New York zum Triumph.Treibende Kraft war die Versteigerung aus der Privatsammlung des einstigen Condé-Nast-Chefs S.I. Newhouse, die alleine 631 Millionen Dollar einspielte. Aus der Newhouse-Kollektion kam Pollocks im Jahr 1948 geschaffenes monumentales Drip-Painting „Number 7A“, das nach siebenminütigem Bieterwettstreit das Rekordergebnis von 181,2 Millionen Dollar inklusive Aufgeld erreichte und damit das teuerste je versteigerte Kunstwerk des Künstlers wurde. Eine Kopf-Skulptur Brancusis wurde für 107,6 Millionen Dollar brutto verkauft, auch das ein Rekord. Pablo Picassos „Tête de femme“ stieg weit über die Voraberwartung auf 14,5 Millionen Dollar mit Aufgeld.Inklusive dreier frührer Verkäufe aus der Newhouse-Sammlung in den Jahren 2018, 2019 and 2023 hat Christie's nun insgesamt 1,05 Milliarden Dollar mit der Kunst aus dem Besitz des verstorbenen Magazinmagnaten umgesetzt. Damit ist dessen Kollektion die zweitteuerste jemals versteigerte Privatsammlung, nach der des Microsoft-Mitgründers Paul Allen. Im „20th Century Evening Sale“ von Christie's ging zudem eine abstraktes Bild von Mark Rothko aus der Sammlung von Agnes Gund für 98,4 Millionen Dollar an einen Bieter am Telefon, ein weiterer Rekord.
Rekordzuschläge bei Christie's in New York
1,1 Milliarde Dollar Umsatz an einem Abend: Die Auktionen von Christie's in New York beweisen, wie gut das Geschäft an der Spitze des Kunstmarkts wieder läuft. Die Sammlung von S.I. Newhouse sorgte für Rekordzuschläge.













