US-Präsident Donald Trump

Wenn Donald Trump eine Sache nicht mag, dann ist es Widerspruch, noch dazu aus den eigenen Reihen. Deswegen haben es Trump-Kritiker bei den Republikanern nicht so leicht. Das hat nun auch Thomas Massie zu spüren bekommen. Für einen Distrikt des Bundesstaates Kentucky sitzt er im US-Repräsentantenhaus und kämpft in der laufenden Kongress-Vorwahl wieder um seinen Platz. Präsident Trump hat aber nun kräftig gegen Massie ausgeteilt und Unterstützung für einen Gegenkandidaten geäußert.

»Thomas Massie ist ein furchtbarer Kongressabgeordneter«, sagte Trump bei einem Auftritt am Weißen Haus. »Ich glaube, er ist in Wirklichkeit ein Demokrat«, sagte er. Zuvor hatte er Massie als »Vollidioten« und »Widerling« beschimpft. Den Showdown in Kentucky werten Beobachter als Teil von Trumps Plan, Kritiker aus der Republikanischen Partei zu entfernen. In Kentucky unterstützt Trump statt Massie nun den Landwirt und früheren Elitesoldaten Ed Gallrein.

Massie hatte Trump verärgert, weil er sich gegen den Irankrieg und die Attacke auf Venezuela gestellt, sowie Hilfen für Israel kritisiert hatte. Außerdem hatte Massie dazu beigetragen, die Akten-Freigabe rund um den Fall des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein voranzutreiben, mehr dazu lesen Sie hier . Genug Stoff, um Trump wütend zu machen.