US-Drohungen gegen Iran: Zwischen Verhandlung und Abnutzung

US-Präsident Trump behauptet, auf Bitten der Golfstaaten von einem Angriff auf Iran abgesehen zu haben. Die Verhandlungen scheinen zu stagnieren.

Das gesamte saudische Erdöl wird im Osten des Landes produziert und ein Großteil über die dortige Meerenge von Hormus verschifft

Majid Asgaripour/Wana News Agency/reuters

Die Nachricht war kryptisch. US-Präsident Donald Trump hatte letzte Nacht erklärt, dass er einen für Dienstag geplanten Militärschlag auf Iran vorerst abgeblasen habe. Die Staats- und Regierungschefs von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten hätten ihn gebeten, nicht anzugreifen. Sie rechneten mit einer Einigung, die für die USA und die Länder im Nahen Osten sehr akzeptabel sein werde, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.