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Saudi-Arabien umgeht die Blockade der Straße von Hormus mithilfe einer Pipeline quer durchs Land und einer alternativen Schiffsroute. Aber der Iran-Krieg hat auch das Verhältnis zu den USA beschädigt. Das saudische Königshaus nimmt nun Dinge selbst in die Hand.

Wer an der Westküste Saudi-Arabiens von der Millionenstadt Dschidda Richtung Norden nach Yanbu fährt, kommt durch Wüstenlandschaften, sieht Kamelherden und passiert die Abzweige nach Mekka und Medina. Schon kilometerweit vor Yanbu sticht der Ölgeruch in die Nase, dabei sind weit und breit keine Förderanlagen zu sehen, keine Bohrtürme. Denn die gigantischen Ölfelder liegen vor allem im Osten des Landes am Persischen Golf. Mit über zehn Millionen Fass täglich ist Saudi-Arabien, das sechsmal so groß ist wie Deutschland, der größte Ölproduzent der Welt.

Per königlichem Dekret wurde dort bereits 1975 ein Ersatzhafen gebaut, um für den Fall einer Schließung der für den internationalen Ölhandel so wichtigen Meerenge von Hormus gewappnet zu sein. Riesige petrochemische Industrieanlagen entstanden, die das quer über die arabische Halbinsel gepumpte Öl verarbeiten und verschiffen können. Der ursprüngliche Hafen von Medina entlang der Weihrauchstraße und Anlaufstelle von Pilgern aus Ägypten bekam ein neues Image.