KI-Agenten, die über zwei Wochen in einer virtuellen Welt mit öffentlichen Institutionen wie beispielsweise einer Bibliothek, einer Polizeistation und einem Rathaus, leben und gemeinsam Entscheidungen treffen sollen, um ihr Überleben zu sichern: Das ist der Grundaufbau eines Experiments, das das New Yorker Tech-Unternehmen Emergence AI von Ende März bis Mitte April durchgeführt hat. Das Startup wollte damit das Langzeitverhalten von KI-Agenten testen.Anzeige
Dafür führte das Unternehmen eine herstellerübergreifende Studie durch und kreierte insgesamt fünf Parallelwelten mit jeweils 10 Agenten, die identische Rollen und Startbedingungen in jeder Welt hatten. Nur das zugrunde liegende Basismodell der Agenten variierte: In der einen Welt war es Claude Sonnet 4.6., in der anderen Grok 4.1 Fast, wieder in einer anderen Gemini 3 Flash. Außerdem testeten die Studienmacher auch GPT-5-mini in einer virtuellen Welt sowie eine Mischung von KI-Agenten, basierend auf verschiedenen Modellen.
Klares Verbot von Straftaten
Konstant in allen Welten war, dass jeder Agent eine bestimmte Rolle innerhalb dieser Welt hatte. Außerdem gab es in allen virtuellen Realitäten Regeln, wie das ausdrückliche Verbot von Diebstahl, Gewalt, Brandstiftung, das Horten von Ressourcen oder die Täuschung von anderen Agenten.Anzeige








