Katastrophenschutz in Schweden: Gesammelte Aufrüstung

Schweden stärkt die Bedeutung der zivilen Verteidigung seit Jahren. Auch Privatpersonen können im Kriegsfall Aufgaben zugewiesen bekommen.

Schwedens Zivilschutzminister Carl-Oskar Bohlin präsentiert die Broschüre „Wenn Krise oder Krieg kommt“, 2024

Claudio Bresciani/ap

Manchmal sind es Äußerlichkeiten: Um zu zeigen, wie ernst es ihr ist, benannte die schwedische Regierung Anfang des Jahres das „Amt für Zivilschutz und Bereitschaft“ um, in „Amt für zivile Verteidigung“. Der zuständige Minister Carl-Oskar Bohlin erklärte, der neue Name sei Ausdruck der Verantwortung, die die Behörde schultere. Sie solle sicherstellen, dass die schwedische Gesellschaft auf Krisen und Krieg vorbereitet ist.