Als der FC Chelsea im jüngsten Premier-League-Heimspiel gegen Nottingham Forest die Mannschaftsaufstellungen veröffentlichte, unterlief dem Klub eine bemerkenswerte Peinlichkeit: Auf dem offiziellen Spielbogen fehlte der Name des eigenen Trainers. Hintergrund dürfte sein, dass der Engländer Calum McFarlane, der die Mannschaft bis Saisonende interimistisch betreut, nicht über die höchste Trainerlizenz verfügt, die für einen Chefposten in der Premier League vorgeschrieben ist. Treffender hätte die Symbolik kaum sein können: Chelseas Spieler wirkten zuletzt auf dem Platz so orientierungslos, als mangle es tatsächlich an sportlicher Führung von der Seitenlinie.