Freuden der Konsumkultur: Jede Woche zeigen wir hier ausgewählte Konsumfreuden für einen inspirierten Sonntag.Und es ward LichtAesop verkauft nicht nur Seife, sondern auch Atmosphäre. Mit «Aposē» wird diese nun selbst zum Produkt: Die mit dem italienischen Hersteller Flos entwickelte Lampe greift formal die Aluminiumtuben der Aesop-Hautpflegeprodukte auf und bringt das gedämpfte Ladenlicht nach Hause. Lampe «Aposē» von Aesop, ca. 2610 Franken. PD Weckruf en miniatureDer Armadillo-Schuh war Teil der radikalen Frühjahr/Sommer- Kollektion 2010 von Alexander McQueen, die von einer Menschheit erzählte, die nach dem Schmelzen der Eiskappen unter Wasser weiterlebt. Als Schlüsselanhänger kehrt diese Prognose zurück – zu einer Zeit, in der eine solche politisch nur ungern gehört wird. Form folgt FrequenzDie Ausstellung «Pling! Design hören» des Museums für Gestaltung Zürich zeigt, dass wir Kreationen oft nicht nur sehen, sondern auch ständig hören. Die Ausstellung «Pling! Design hören» ist vom 22. Mai bis 20. September 2026 im Museum für Gestaltung im Toni-Areal zu sehen. François Chambard, Odd Harmonics Theremins, 2014, Photo: Francis Dzikowski / OTTO © Denken mit der HandIm neuen Buch «Tastsinn als Formgebung» rekon­struiert die Kunsthistorikerin Katrin Stowasser die besondere Entwurfspraxis von Willy Guhl, die auf einer experimentell-forschenden Vorgehensweise mit Sinnen, Material und dem Körper basiert. «Tastsinn als Formgebung. Willy Guhls Entwurfspraxis als angewandte Designforschung» von Katrin Stowasser, 49 Franken, von Scheidegger & Spiess. PD Zum MitnehmenAus dem piekfeinen Zwei-Sterne-Restaurant Pavillon im Zürcher Luxushotel Baur au Lac wurde vorletztes Jahr das «Marguita». Statt Gourmetmenus gibt es heute zugängliche mediterrane Küche. Den essbaren Auftakt kann man nun auch zu Hause geniessen: das milde «Marguita Extra Virgin Olive Oil». «Marguita Extra Virgin Olive Oil», 49 Franken, von Baur au Lac. Baur au Lac Zwischen Tradition und AvantgardeRuhestand sieht anders aus: Der belgische Designer Dries Van Noten und sein Partner Patrick Vangheluwe haben sich 2024 aus der Mode verabschiedet, um mit ihrer Kulturinstitution den prächtigen Palazzo Pisani Moretta in Venedig zu neuem Leben zu erwecken und einen Ort zu schaffen, welcher der Handwerks­kunst gewidmet ist. ZusammengeführtDas britische Wetter zwingt zur Vielseitigkeit. So bedient Burberry das Regenwetter, das Londoner Bademodelabel Hunza G die wenigen sonnigen Stunden. Nun treffen die beiden in einer gemeinsamen Kollektion aufeinander, bestehend aus Bikinis, Einteilern und Scrunchies in gedeckten Farben und mit dem bekannten Karo aus dem Burberry-Universum, gefertigt aus dem dehnbaren Crinkle-Stoff von Hunza G. Stücke, die sowohl im Pool als auch bei einem plötzlichen Wolkenbruch funktionieren. Zumindest im Sommer. Zu jedem Modell aus der Kollaboration von Burberry und Hunza G (ab 250 Franken) gibt es einen passenden Scrunchie. PD Newsletter Die besten Artikel aus «NZZ Bellevue», einmal pro Woche von der Redaktion für Sie zusammengestellt.