InterviewThierry Carrel zum Skandal an der Zürcher Herzklinik: «Maisano erinnert mich an Ikarus, der sich immer weiter von der Realität entfernte»Der erfahrene Herzchirurg Thierry Carrel hatte früh Zweifel an den Methoden des Klinikleiters Francesco Maisano. Er übt Kritik an der Aufarbeitung der Todesfälle – und am Zürcher Spitalrat.16.05.2026, 05.00 Uhr10 Leseminuten«Die Welt der Herzchirurgie ist klein, mit Kritik macht man sich unbeliebt», sagt Thierry Carrel.Pius Amrein / CH MediaThierry Carrel wurde 2021 als «Aufräumer» an das Universitätsspital Zürich geholt. Nach dem Abgang des umstrittenen italienischen Klinikleiters Francesco Maisano fasste der erfahrene Schweizer Chirurg und Professor den Auftrag, gemeinsam mit seinem Kollegen Paul Vogt die Qualität in der Herzklinik zu steigern.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Der Untersuchungsbericht, der sich mit Maisanos Zeit an der Klinik befasst und vergangene Woche veröffentlicht wurde, löste Schockwellen aus. Von rund siebzig Todesfällen, die am Zürcher Unispital (USZ) in jener Zeit hätten vermieden werden können, ist darin die Rede. Für Carrel liegt der Fall nun «wie ein Schatten» über der Herzmedizin, wie er im Interview sagt.Herr Carrel, der Fall Maisano erschüttert die Schweizer Medizinlandschaft. Wie konnte es so weit kommen?Ich habe nie mit Maisano zusammengearbeitet, aber ich habe ihn an Kongressen erlebt. Er hatte viel Charisma und konnte die Leute davon überzeugen, dass seine Methoden und Implantate die Zukunft des Fachs ändern würden – was sich als abstrus herausstellte. Ich habe erlebt, wie er mit Standing Ovations gefeiert wurde. Später stellte sich heraus, dass Videopräsentationen so zusammengeschnitten wurden, dass negative Resultate und Komplikationen nicht zu sehen waren. Das ist Betrug der schlimmsten Art.Warum ist er nicht früher aufgeflogen?Das Wissen über seine Implantate hat er nur einem sehr kleinen Kreis zugänglich gemacht, und er hat sich wohl vor allem mit Kopfnickern umgeben, die seine Strategie guthiessen. Kritiker wurden entfernt.Sie selbst bekamen in jener Zeit einen Patienten zugewiesen, der das von Maisano entwickelte Cardioband erhalten hatte und dringend nochmals operiert werden musste. Was haben Sie damals vorgefunden?In der Krankengeschichte des Patienten hiess es, dass das Resultat nach dem Einsatz des Cardiobands sehr akzeptabel sei. Auf den Ultraschallbildern war aber deutlich zu sehen, dass die Herzklappe nach dem Eingriff kaum in einem besseren Zustand war als davor. Wie konnte man da von einem akzeptablen Resultat sprechen? Ich habe den Patienten reoperiert und gesehen, dass die Hälfte des Implantats ausgerissen und die Schrauben des Cardiobands teilweise lose waren. Ich konnte die schwer beschädigte Herzklappe leider nicht reparieren und musste sie ersetzen.Sie haben dann 2019 einen Bericht im «European Heart Journal» veröffentlicht.Ja, ich fand es wichtig, aufzuzeigen, dass es mit dem Implantat zu Komplikationen kommen kann.Wie fielen die Reaktionen aus?Viele Herzchirurgen waren dankbar für die Mitteilung. Einzelne Kardiologen und Unterstützer von Maisano waren aber über die Publikation nicht erfreut. Meine Kollegen aus der Kardiologie in Bern haben meine Einstellung kritisiert, weil sie die Entwicklung damals für grossartig hielten.Und was meinte Maisano persönlich?Maisano hat mich nie wegen dieses Falls kontaktiert und gefragt, was ich vorgefunden habe. In einem Gutachten hat er sogar behauptet, nicht das Implantat, sondern ich hätte die Herzklappe verletzt, weil ich nicht gewusst hätte, wie man das Cardioband korrekt entfernen müsse. Das ist ja lachhaft. Statt sich zu informieren, ist er zum Gegenangriff übergegangen. Etwas, das er nun wieder tut, wie seine neuesten Äusserungen in einer italienischen Zeitung zeigen.Wie erklären Sie sich das?Maisano will die Probleme nicht wahrhaben. Grundsätzlich war es keine schlechte Idee, ein Implantat zu entwickeln, das mit dem Katheter eingesetzt werden kann. Und es ist auch kein Problem, wenn bei einer Innovation zu Beginn nicht alles perfekt funktioniert. Aber es ist absolut zwingend, dass man sich mit den Problemen auseinandersetzt und rechtzeitig die Reissleine zieht. Leider ist hier das Gegenteil passiert. Die Probleme wurden vertuscht, weil finanzielle Interessen für Maisano eine grosse Rolle gespielt haben dürften.Profilierter Herzchirurgdfr. Thierry Carrel gilt als einer der profiliertesten Herzchirurgen Europas. Er leitete über zwei Jahrzehnte die Herzchirurgie am Inselspital Bern und führte über 12 000 Operationen durch. Von 2021 bis 2022 war er am Universitätsspital Zürich tätig. Mit seiner Stiftung Corelina hilft er herzkranken Kindern in der Schweiz und im Ausland, etwa in der Mongolei. Auch politisch ist der 65-jährige Carrel tätig – als FDP-Gemeinderat in seiner Wohngemeinde Vitznau.Wie soll man richtig mit Fehlern umgehen, die in der Medizin ja vorkommen können?Eine gesunde Selbstreflexion ist zwingend notwendig. Wenn ein schlechtes Resultat auftritt, müssen kritische Fragen gestellt werden. Es gab in meiner Klinik klare Regeln, und ich habe auf eine vertrauensvolle Kommunikationskultur im Team geachtet. Meine engsten Mitarbeiter wären bei einem unerwartet schlechten Verlauf zu mir ins Büro gekommen und hätten gesagt: «Thierry, was ist da passiert? Was können wir daraus lernen?»Wie erzeugt man eine gute Kommunikations- und Fehlerkultur?Es braucht generell einen offenen Umgang. Am täglichen Morgenrapport wurde in meiner Klinik schonungslos über alle Fälle berichtet. Wir haben auch Veranstaltungen, unter anderem mit der Patrouille Suisse, organisiert, um von deren Umgang mit Schwierigkeiten und «Fast-Fehlern» zu lernen. Meine Mitarbeiter waren motiviert, auch über eigene Versäumnisse zu sprechen. Für eine solche Transparenz braucht es Führungspersonen, die eine gewisse Demut haben, über die eigenen Unzulänglichkeiten zu sprechen.Bei Maisano war diese Demut offenbar nicht sonderlich ausgeprägt.Er erinnert mich an Ikarus, der sich immer weiter von der Realität entfernte und irgendwann eine Bruchlandung hingelegt hat.Im Team von Maisano gab es einen, der Kritik geübt hat: André Plass. Er wurde zum Whistleblower, weil man seine Warnungen nicht ernst genommen hatte. Warum?Das deutet auf eine schlechte Kommunikationskultur und auf ein Führungsversagen hin. André Plass war leitender Arzt, er gehörte zur obersten Führungsebene der Klinik. Wenn eine Person wie er Kritik übt, muss der Klinikleiter diese als Vorgesetzter sehr ernst nehmen. Es scheint, dass Maisano nicht kritikfähig war, und es war ihm offenbar nicht bewusst, dass die Wahrheit einmal ans Licht kommen würde.Wenn auch in diesem Fall reichlich spät.Genau, das Team in der Klinik hat – aus welchen Gründen auch immer – gar nicht funktioniert: Es herrschten anscheinend Misstrauen und schlechte Kommunikation. Beides zusammen war die Ursache für das Versagen. Besonders in der Herzchirurgie muss die Zusammenarbeit zwischen Anästhesie, Herzchirurgie und Intensivmedizin reibungslos funktionieren, um Situationen erfolgreich meistern zu können, ohne Rücksicht auf irgendwelche persönlichen Bedürfnisse. Das oberste Ziel muss die Gesundheit der Patienten sein. Das hat am USZ leider sehr schlecht funktioniert.Das hat der Untersuchungsbericht nun belegt. Frühere Berichte orteten bloss geringfügige Probleme. Wie kann es sein, dass unterschiedliche Berichte zu derart unterschiedlichen Resultaten führen?Der neuste Bericht fasst zum ersten Mal die Umstände sehr präzis zusammen und beleuchtet die Fakten bis in die Tiefe. Bei früheren Berichten waren einzelne Experten mit Maisano verbandelt und haben dies nicht transparent kommuniziert. Wie nun aus den Medien zu erfahren ist, war einer der Gutachter der Leiter der Berner Kardiologie. Er hatte zuvor mehrere Studien mit Maisano publiziert, und es fiel ihm offenbar schwer, seinen Mitstreiter Maisano zu kritisieren. Die Welt der Herzchirurgie ist klein, mit Kritik macht man sich unbeliebt. Aber letztlich ist diese wichtig, da hinter jedem Fehler im Operationssaal versehrte Patienten und Angehörige stehen. Ihnen ist man schuldig, dass man ehrlich und offen mit Fehlern umgeht und die richtigen Schlüsse daraus zieht.Wenn die früheren Berichte schönfärberisch waren, kann es sein, dass der jetzige zu dramatisch formuliert ist? Kommt es letztlich darauf an, wer eine Untersuchung in Auftrag gibt – und mit welcher Absicht?Der jetzige Bericht ist, soweit ich es beurteilen kann, sehr seriös. Vor allem die statistischen Analysen und die Vergleiche mit anderen Kliniken sind äusserst professionell durchgeführt worden.Die Zahl der rund siebzig Toten halten Sie also für realistisch?Ja, davon muss man leider ausgehen. Gemessen am risikoadjustierten Median gab es in Zürich eine klare Übersterblichkeit. Und verglichen mit Top-Kliniken dürfte diese noch höher gewesen sein.Sie selbst waren nach Maisano zwei Jahre lang als Stellvertreter des Klinikchefs Paul Vogt am USZ tätig. Haben Sie in jener Zeit genug getan, um den Skandal ans Licht zu bringen?Ich war vor allem dafür verantwortlich, das Vertrauen der Zuweiser wiederherzustellen und die Qualität im Operationssaal zu verbessern. Ich denke, das ist gelungen. Ich habe in jener Zeit viel assistiert und junge Ärzte gefördert. Paul Vogt hat sich als Klinikleiter um das Nachbeben rund um Maisano gekümmert – und dies mit einem riesigen Effort. Er hat gewarnt, Berichte geschrieben, die Politik informiert. Das hat er bis zur Selbstaufgabe getan.Vogt hat sich seit dem Erscheinen des Untersuchungsberichts nicht öffentlich zu dem Fall geäussert. Wieso nicht?Paul hat sehr, sehr viel erlebt. Ich verstehe gut, dass er gegenwärtig Abstand braucht.Maisano galt als Innovator, als Forscher, der sein Fach vorwärtsbringen wollte und eng mit der Industrie zusammenarbeitete. Besteht wegen des Skandals die Gefahr, dass Innovation am USZ und andernorts nun geschwächt wird?Moment: Maisano hat von sich aus immer erzählt, wie innovativ er sei. Wenn einer richtig innovativ ist, muss er dies nicht an jeder Veranstaltung wiederholen. Ich hoffe aber nicht, dass Innovationen nun wegen dieser Vorkommnisse zu stark gebremst werden. Es ergibt weiterhin Sinn, dass Industrie und Kliniken zusammenarbeiten. Es gibt unzählige Beispiele gelungener Entwicklungen, die so entstanden sind. Ich finde es auch richtig, dass Ärzte, die eine Erfindung gemacht haben, finanziell am Erfolg beteiligt sein dürfen. Dies muss aber ganz klar definiert werden, und natürlich dürfen Studien nicht fahrlässig Menschenleben gefährden.Der Bundesrat sieht es anders und will Interessenkonflikte, wie es sie beim Cardioband gab, unter Strafandrohung unterbinden.Das halte ich für übertrieben. Es würde die Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Industrie erschweren. Aber: Spitäler und Industrie müssen den Warnschuss durch den Fall Maisano gehört haben. Zusammenarbeit bleibt wichtig, aber sie muss transparent geschehen, und es sollen klare Spielregeln gelten.Sie orten keine grundsätzlichen, systemischen Probleme?Ich glaube nicht, dass man aufgrund dieses Falles von einem systemischen Problem reden muss. Aber wie man im Bericht liest, hat die gesamte Führung am Universitätsspital komplett versagt. Die härtesten Vorgaben nützen wenig, wenn sich die Leute nicht daran halten. Sowohl die Spitalleitung als auch der Spitalrat hätten klare Grenzen setzen können und diese auch kontrollieren sollen. Aber gerade im Spitalrat sassen eindeutig zu wenige Persönlichkeiten, die den komplexen Betrieb eines Universitätsspitals bis in die Tiefe kannten und verstanden.Wie meinen Sie das?Der Spitalrat verantwortet die Strategie des USZ. Die Mitglieder werden vom Zürcher Regierungsrat gewählt. Der frühere Präsident war beispielsweise einst Zürcher Stadtrat und verantwortete das Entsorgungswesen. Ich habe da Mühe, die Kompetenz zur Führung eines Universitätsspitals zu sehen. Auch heute ist im Spitalrat wenig Wissen über Medizin, Forschung und Lehre vorhanden – viel zu wenig! Es fehlt in diesem Gremium an vertieften Kenntnissen über solche komplexen Expertenorganisationen. Die Geschichte um Maisano ist der beste Beweis dafür.Stünden Sie persönlich bereit, im Spitalrat mitzuwirken, falls man Sie fragt?Selbstverständlich. Nachdem ich während über dreissig Jahren in allen drei Universitätsspitälern – Basel, Bern und Zürich – Leitungsfunktionen ausüben durfte, würde ich mir eine solche Aufgabe zutrauen.Der Ruf der Herzmedizin hat gelitten. Wie stellt man nun das Vertrauen wieder her?Durch Taten und zuverlässige Arbeit, über Jahre. Die Herzmedizin rettet in der Schweiz jeden Tag Leben – nach Herzinfarkten, Aortarissen oder anderen Schwierigkeiten. Wir haben in der Schweiz kein generelles Qualitätsproblem. Der Fall Maisano ist in seiner Art einzigartig. Leider ist er ausgerechnet in einem der grössten und wichtigsten Spitäler des Landes geschehen, und niemand hat das Problem wahrhaben wollen. Der Fall liegt nun wie ein Schatten über uns, und es wird Zeit brauchen, bis wieder alles so ist wie vorher.Was sagen Sie Patienten, die wegen des Skandals verunsichert sind – zum Beispiel vor einem grösseren Eingriff?Dass die Herzmedizin insgesamt eine sehr sichere Disziplin bleibt, die den Patienten grossen Nutzen und Lebensqualität bringt. Es gibt keinen Grund für Angst oder gar Panik. Ich empfehle Patienten vor einem Eingriff, sich über eine Klinik und den behandelnden Arzt zu informieren. Und zwar nicht über Google oder KI, sondern über direkte Kontakte, andere Patienten, Zuweiser oder Nachbetreuer. Auch eine Zweitmeinung kann sich lohnen.Maisano ist weiterhin Klinikchef in Mailand, operiert und forscht, als wäre nichts gewesen. Müssten die Verantwortlichen – auf allen Ebenen – nicht zur Rechenschaft gezogen werden?Diese Frage werden die Juristen beantworten müssen. Ich habe Vertrauen in unseren Rechtsstaat. Ich selbst habe in meiner langen Karriere als Klinikchef kaum eine Handvoll Todesfälle erlebt, die ein juristisches Nachspiel hatten. Es ging dabei etwa um die Frage nach der Haftpflicht. Den meisten Angehörigen ist grundsätzlich bewusst, dass die Herzchirurgie Risiken birgt – mehr als etwa eine Hüft- oder Knieoperation. Aber das oberste Gebot lautet: Die Verantwortlichen dürfen nicht fahrlässig handeln.Sie rechnen mit Verurteilungen?Sagen wir es so: Falls nichts geschieht, ist dies erklärungsbedürftig. Jemand muss in meinen Augen zwingend Verantwortung für die Verfehlungen übernehmen. Der Spitalführung in Mailand sollte der Untersuchungsbericht inzwischen auch bekannt sein. Die Ergebnisse kann man nicht einfach ignorieren.Und wann ist der Skandal für das USZ ausgestanden?Der neuen Führung ist es anzurechnen, dass sie mit dem Auftrag zum Untersuchungsbericht versucht hat, reinen Tisch zu machen. Das ist nur ein partieller Erfolg, da nun sehr viele offene Fragen im Raum stehen, vor allem im Hinblick auf die Verantwortung für die Ereignisse. Bis das Vertrauen in die Institution wiederhergestellt ist, wird es dauern. Für die Kolleginnen und Kollegen im Operationssaal hoffe ich, dass sie sich so bald wie möglich wieder auf ihre Arbeit und die Zukunft konzentrieren können.Warum sind Sie eigentlich persönlich Herzchirurg geworden?Weil es eine spannende Disziplin ist: Sie vereint manuelle und intellektuelle Fähigkeiten, ist eng mit Technologie verbunden und verlangt einen grossen Einsatz. Etwas vom Schönsten an der Arbeit ist, dass Resultate schnell sichtbar und meistens sehr gut sind. Junge Menschen kann man mit einem Eingriff heilen und ihnen so Jahrzehnte zusätzliche Lebenszeit verschaffen.Bis heute umweht die Herzchirurgie ein gewisser Glamour-Faktor. Hat Sie nicht auch das gereizt?Als ich mich für die Herzchirurgie entschied, hat dies keine Rolle gespielt. Als Assistenzarzt hatte man kein Prestige, man hat eher 80- bis 90-Stunden-Wochen und unzählige Nachtschichten geleistet. Es braucht Einsatzbereitschaft, Durchhaltewillen und grosses Verantwortungsgefühl. Man bewegt sich hin und wieder an den Grenzen des Lebens, das kann belastend sein. Wer diesen Beruf wegen Ruhm und Ehre wählt, ist am falschen Ort.Passend zum Artikel
Thierry Carrel zum Skandal an Zürcher Herzklinik: «Maisano erinnert mich an Ikarus»
Der erfahrene Herzchirurg Thierry Carrel hatte früh Zweifel an den Methoden des Klinikleiters Francesco Maisano. Er übt Kritik an der Aufarbeitung der Todesfälle – und am Zürcher Spitalrat.









