Stand: 15.05.2026 • 10:04 Uhr

Kevin Warsh übernimmt heute den Vorsitz der US-Notenbank. Präsident Trump hofft auf eine lockere Geldpolitik. Doch Warsh könnte für Trump unbequemer werden als gedacht.

Kevin Warsh übernimmt heute den Vorsitz der US-Notenbank - und der Druck aus dem Weißen Haus könnte kaum größer sein. So sagte Präsident Donald Trump im Vorfeld, er wäre "enttäuscht", wenn Warsh die Zinsen nicht "sofort" senken würde. Doch ob Kevin Warsh tatsächlich liefern kann, was sich Trump von ihm erhofft, ist keineswegs ausgemacht.

Fakt ist: Der neue Fed-Chef hat sich in der Vergangenheit schon häufiger für niedrigere Zinsen ausgesprochen. In einem Meinungsbeitrag im Wall Street Journal beschrieb er Künstliche Intelligenz als "disinflationäre Kraft": KI könne die Produktivität steigern und so den Preisauftrieb dämpfen.

Analyse 21.04.2026