Welche KI passt zu dir?
Die Anspannung der Bauchmuskeln hat direkte mechanische Auswirkungen auf das Gehirn, das konnten US-Forscher:innen zeigen. Ihre Ergebnisse lassen Schlüsse darauf zu, wie wir durch Sport auch unser Gehirn fit halten können.
Um unser Gehirn und seine Mechanismen zu verstehen und zu beleuchten, musste schon so manches Sinnbild herhalten: etwa bei der Bewältigung des Multitaskings, bei dem das Gehirn als Flaschenhals beschrieben wird. In einem anderen Fall verglichen Neurowissenschaftler:innen die Vorgänge in unserem Denkapparat mit einem „Geschirrspüler“, der durch nächtliche Spülgänge Abfallstoffe abtransportiert und dadurch sogar neurodegenerativen Krankheiten vorbeugt.
Durch Forscher:innen der Penn State University wird jetzt eine alte Metapher neubelebt: das Gehirn als Schwamm. Die erste Assoziation ist meist das Aufsaugen von Wissen. Doch das US-Team verfolgt mit dem Bild einen anderen Mechanismus. Sie wollen verdeutlichen, dass das Gehirn Auswirkungen von Bewegungen in anderen Körperregionen direkt zu spüren bekommt und Druck selbst weitergibt. Für ihre Studie, erschienen in Nature Neuroscience, haben die Forscher:innen auf einen bestimmten Körperbereich geschaut: Werden Bauchmuskeln angespannt, löst diese Kontraktion auch Bewegungen des Gehirns aus. Körper und unser Denkapparat sind damit sogar auf mechanischer Ebene miteinander verbunden. Das lässt den Schluss zu, dass sportliche Betätigung für den Körper auch gut für das Gehirn ist.







