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Krieg, Frieden, Abschreckung - der Katholikentag lässt dazu den Generalinspekteur der Bundeswehr sprechen.

Um wehrhaft zu sein, braucht Deutschland nach Ansicht von Generalinspekteur Carsten Breuer nicht nur die Bundeswehr. Wichtig sei auch gesellschaftliche Resilienz, damit die Gesellschaft nicht gespalten werde, sondern Schulter an Schulter zusammenstehe, sagte er auf dem 104. Katholikentag in Würzburg.

Er betonte mit Blick auf Russland: «Die Bedrohung ist real.» 2029 sei das entscheidende Jahr. Das bedeute nicht, dass Russland in diesem Jahr einen Angriff auf den Westen starte. Aber man könne ablesen anhand der Analysen, dass Russland dann einen Krieg führen könnte. Als Soldat müsse er dieses Worst-Case-Szenario im Blick haben. Der Generalinspekteur ist der höchste militärische Repräsentant der Bundeswehr.

In der Diskussionsveranstaltung «Zwischen Abschreckung und Diplomatie» ging es auch um diplomatische Möglichkeiten, Konflikte zu beenden. Dazu brauche es eine Position der Stärke, sagte der frühere Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, im Hinblick auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Russland gehe es nicht gut, erläuterte er weiter, hier gebe es bereits eine Schwäche.