Hauptnavigation: Nutzen Sie die Tabulatortaste, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Öffnen Sie Untermenüs mit der Leertaste. Schließen Sie Untermenüs mit der Escape-Taste.

Hauptnavigation: Nutzen Sie die Tabulatortaste, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Öffnen Sie Untermenüs mit der Leertaste.

Kriege, gesellschaftliche Spaltung, wirtschaftliche Schieflage: Vieles beschäftigt gerade die Menschen. Auf dem Katholikentag in Würzburg jedoch wird Zuversicht bemüht.

Die Zeiten sind rau. Aber man könnte das an diesem Nachmittag in Würzburg glatt vergessen. Die Sonne kommt raus, die Menschen mit ihren Katholikentag-Schals um den Hals oder an den Rücksäcken gebunden flanieren durch die malerische Innenstadt. Es ist ein Katholikentag im katholischen Stammland, in Unterfranken am Main, wo die Volkskirche und die Verbandsarbeit noch vergleichsweise lebendig sind, wo der barocke Glanz der Kirchen und Klöster besonders schön leuchtet.

Und doch: Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) feiert seinen Katholikentag in unruhigen Zeiten. Das gilt für die Kirche selbst. Und das gilt für die komplette Gesellschaft. Umso bemerkenswerter ist es, wie gerade die politischen Akteure auf dem Katholikentag Zuversicht verbreiten: «Die Polarisierung ist eine unserer größten Krankheiten», warnt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).