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Anfeindungen, Gewalt, Angst: Das gesellschaftliche Klima für queere Menschen in MV wird laut einem Verband teils rauer. Dafür sprechen auch Zahlen des LKA. Taten kommen vor allem aus einer Richtung.

Die Anzahl registrierter Straftaten gegen Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung, etwa gegen Homo- oder Transsexuelle, in Mecklenburg-Vorpommern ist deutlich gewachsen. 56 entsprechende Straftaten im Bereich «Geschlechtsbezogene Diversität» und/oder «Sexuelle Orientierung» wurden nach Angaben des Landeskriminalamtes 2025 gezählt. Im Jahr 2024 waren es demnach 41 und im Jahr davor 14. «Damit ist ein deutlicher Anstieg festzustellen», so die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Eine eindeutige Ursache für den Anstieg ließe sich nicht abschließend feststellen. Als mögliche Gründe nennt das LKA gesellschaftliche Spannungen infolge von Migration, die politische Polarisierung, den zunehmenden Einfluss sozialer Medien, eine gestiegene Sensibilisierung der Opfer und der Gesellschaft sowie eine intensivere Anzeigepraxis. Es sei vor allem von einer erhöhten Anzeigenbereitschaft und somit einer Erhöhung des sogenannten Hellfeldes auszugehen.