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In NRW ist die Zahl der queerfeindlichen Straftaten in vier Jahren stark gestiegen. Das Landeskriminalamt geht zudem von einem großen Dunkelfeld aus.

Die Zahl der queerfeindlichen Straftaten hat sich in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen vier Jahren mehr als verdreifacht. Die Taten werden in der Kriminalitätsstatistik als Straftaten gegen die sexuelle Orientierung und gegen geschlechtsbezogene Diversität erfasst.

Waren 2022 noch 86 solche Straftaten erfasst worden, stiegen diese auf 284 im vergangenen Jahr. Zum Vorjahr 2024 betrug der Anstieg 28 Prozent. Das teilte das Landeskriminalamt NRW vor dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (17. Mai) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.