Treffen in China: Erstmals seit 2017 besucht US-Präsident Donald Trump Chinas Staatschef Xi Jinping
Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump (79) in China haben sich beide Seiten um ein stabileres Verhältnis der Großmächte bemüht – zugleich hat Peking allerdings vor einem Konflikt um Taiwan gewarnt. Sollte die Taiwan-Frage schlecht gehandhabt werden, käme es zu Spannungen oder sogar Konflikten zwischen beiden Ländern, sagte Chinas Staatschef Xi Jinping (72) nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Dies könnte die Beziehungen zwischen China und den USA in eine „äußerst gefährliche Lage bringen“, sagte er.
Xi betonte, dass der Umgang mit Taiwan die wichtigste Frage in den US-China-Beziehungen sei. Bei guter Handhabung könne dieses Thema auch die Stabilität zwischen beiden Ländern wahren, sagte er.
Ob und was Trump auf Xis Äußerungen entgegnete, war zunächst nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz großer Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern. Der von China für sich beanspruchte Inselstaat wird seit Jahrzehnten unabhängig und demokratisch regiert.
Taiwan reagiert umgehend auf die Warnung von Xi. „Chinas militärische Drohungen sind die einzige Quelle der Instabilität in der Taiwanstraße und im weiteren Indopazifik“, sagte Regierungssprecherin Michelle Lee in Taipeh. Taiwan stünde in engem Kontakt mit den USA. Washington habe seine klare und feste Unterstützung für Taiwan wiederholt bekräftigt.










