PfadnavigationHomePolitikDeutschlandHabitat-Festival in HamburgKlein warnt vor Antisemitismus im Kulturbetrieb – Kritik an Auftritt palästinensischer DJaneVeröffentlicht am 18.04.2026Felix Klein fordert mehr Konsequenz im Umgang mit AntisemitismusQuelle: Sebastian Christoph Gollnow/dpaAntisemitische Aussagen im Kulturbereich bereiten dem Beauftragten Felix Klein Sorgen. Im Fokus steht eine DJane aus Palästina, deren Aussagen zum 7. Oktober international kritisiert werden.Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat antisemitische Äußerungen im Kulturbereich kritisiert. „Ich sehe es mit großer Sorge, dass im Kunst- und Kulturbereich Künstlerinnen und Künstler die Bühne nutzen, um vor großem Publikum antiisraelischen Hass und Hetze zu verbreiten“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.Im konkreten Fall gilt seine Besorgnis dem geplanten Auftritt der palästinensisch-stämmigen DJ Sama‘ Abdulhadi beim Habitat-Festival im Juli in Hamburg. Sie ordne in den sozialen Medien „das Massaker vom 7. Oktober 2023 als legitimen, palästinensischen Widerstand (unter dem Kampfbegriff der Hamas „Toufan Al Aqsa“) ein“. Die Künstlerin vermittele „ein hochgradig polarisierendes, antisemitisches Weltbild“.Lesen Sie auchKeine Einreise in AustralienKlein lobte „die Wehrhaftigkeit gegen Antisemitismus“, wie sie Australien gezeigt habe. Sama‘ Abdulhadi sei wegen ihrer Haltung breite Kritik entgegengeschlagen. „Ihr wurde letztlich kein Visum ausgestellt, sodass sie verschiedene Auftritte nicht antreten konnte.“Auch dem Rapper Kanye West, der mit antisemitischen Aussagen aufgefallen war, wurde die Einreise nach Großbritannien verweigert. Eine solche Wehrhaftigkeit wünsche er sich auch aus Hamburg. Das Habitat ist ein Festival für elektronische Musik in Hamburg.epd/ceb
Habitat-Festival in Hamburg: Klein warnt vor Antisemitismus im Kulturbetrieb – Kritik an Auftritt palästinensischer DJane - WELT
Antisemitische Aussagen im Kulturbereich bereiten dem Beauftragten Felix Klein Sorgen. Im Fokus steht eine DJane aus Palästina, deren Aussagen zum 7. Oktober international kritisiert werden.






