PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikAußen Härte, innen Ärger – schafft Trump den Balanceakt im Iran-Krieg?Veröffentlicht am 25.03.2026Lesedauer: 3 MinutenQuelle: AP/Julia Demaree NikhinsonDonald Trump spricht von Verhandlungen, der Iran dementiert - und die Basis des Präsidenten wird ungeduldig. Zwischen Eskalationsangst, steigenden Preisen und gebrochenen Versprechen wächst der Druck auf den Präsidenten und die Republikaner. Ist ein Deal möglich oder droht eine neue Eskalation?Über die Lage in Nahost sprechen die Korrespondenten Stefanie Bolzen und Gregor Schwung mit WELT-Redakteur Wim Orth. Außerdem geht es im Podcast um die konservative CPAC-Konferenz, die zum Lackmustest der aktuellen Stimmung im MAGA-Lager werden könnte.Hier können Sie die Folge direkt hören:
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Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Folge:In der aktuellen Folge von „Der Amerika-Effekt“ geht es um Donald Trumps Iran-Strategie zwischen Eskalation und Exit – und um die Frage, wie belastbar sich die Unterstützung in seinem politischen Lager derzeit darstellt. Das Weiße Haus signalisiert Verhandlungsbereitschaft und erhöht gleichzeitig den militärischen Druck. Neben einer verlängerten Frist für das ursprüngliche Zwei-Tages-Ultimatum steht inzwischen ein 15-Punkte-Plan im Raum, der unter anderem eine einmonatige Waffenruhe, die entscheidende Schwächung des iranischen Atomprogramms und ein Ende regionaler Stellvertreterstrukturen vorsieht.Trumps Politik der WidersprücheZwischen Verhandlungen und Drohkulisse bleibt jedoch offen, ob es überhaupt belastbare Gesprächskanäle nach Teheran gibt. Aus dem Umfeld der US-Regierung kommen Hinweise auf Kontakte, während die iranische Seite direkte Verhandlungen bestreitet. Genau diese Widersprüche prägen die Lage in Washington: Vieles wirkt wie ein Test, wie weit sich politische und wirtschaftliche Kosten noch kontrollieren lassen. Denn je länger der Krieg andauert, desto stärker wächst der Druck auf den Präsidenten.Das hat vor allem wirtschaftliche Gründe. Steigende Benzinpreise treffen den Alltag vieler Amerikaner unmittelbar. Zugleich reagieren die Märkte empfindlich auf jede neue Drohung oder jede Andeutung einer möglichen Bodenoffensive. Im Weißen Haus dürfte deshalb nicht nur der militärische Verlauf beobachtet werden, sondern auch die Frage, wie stark Umfragewerte und Kaufkraft weiter unter Druck geraten.Teile der MAGA-Basis bleiben loyalDer eigentliche Stresstest findet jedoch im Inneren der MAGA-Bewegung statt. Bei einer republikanischen Basisveranstaltung in Texas zeigt sich zwar weiterhin große Loyalität. Viele Anhänger deuten den Konflikt als Folge einer angeblich zu schwachen Iran-Politik früherer Regierungen und stellen sich demonstrativ hinter Trump. Doch an anderer Stelle wächst der Zweifel: Prominente Stimmen aus dem konservativen Milieu warnen vor einem Verrat an „America First“ und ziehen eine rote Linie bei US-Bodentruppen.Besonders sichtbar werden dürfte dieser Konflikt auf der CPAC-Konferenz in Dallas. Dort treffen klassische Parteigänger, Aktivisten und reichweitenstarke Meinungsmacher aufeinander. Entscheidend wird sein, ob die Differenzen nur in Studios und Podcasts laut werden – oder ob sie inzwischen auch an der Basis angekommen sind.






