PfadnavigationHomePS WELTAuto-News„Mit einem Dacia parkt man heute vor dem Restaurant – und nicht mehr dahinter“Im Gespräch: Katrin Adt – CEO Dacia Veröffentlicht am 10.03.2026Lesedauer: 3 MinutenKatrin Adt, CEO DaciaQuelle: DaciaDacia hat sich in Europa bei den Privatkunden inzwischen zur Nummer zwei unter den Automobilmarken entwickelt. Daran soll sich laut der neuen CEO Katrin Adt auch nichts ändern. Wohl aber will die Marke in neue Segmente wachsen und elektrischer werden. SP-X/Köln. Gerade hat Dacia seine aktuelle Modellpalette recht umfassend überarbeitet, unter anderem mit neuen, stärker elektrifizierten Motoren inklusive LPG-Tank für Duster und Bigster sowie dem verbesserten Elektro-Stadtfloh Spring. Doch die Marke verlässt sich nicht auf diese und andere Erfolgsmodelle wie den Sandero, sondern bringt auch neue Fahrzeuge auf den Markt. So kommt wahrscheinlich zur Jahreswende 2026/2027 mit dem Striker ein C-Segment-Kombi mit leichtem Lifestyle-Charakter, mehr oder weniger zeitgleich folgt die Dacia-Version des vollelektrischen Renault Twingo, die wahrscheinlich als neue Generation des Spring antreten wird.
Katrin Adt, seit September letzten Jahres CEO der zum Renault-Konzern gehörenden Marke, bestätigt im Gespräch mit SP-X, dass der Preis des kleinen Elektrikers „unter 18.000 Euro“ und damit 2.000 Euro unter dem Basispreis des Twingo liegen wird. Wie kann die rumänische Marke in dieser Fahrzeugklasse, wo mit jedem Cent gerechnet wird, einen zehnprozentigen Preisvorteil herausholen? „Unsere Ingenieure schauen sich ein solches Fahrzeug komplett unter dem „Design-to-Cost“-Gesichtspunkt an“, so Adt. „Wir prüfen, was wirklich notwendig ist. Alles, was wir nicht einkaufen, einbauen und montieren, muss der Kunde auch nicht bezahlen.“ Zudem halte man die Produktionslinien bewusst einfach, indem man nur wenige Farben, keine dutzenden Polstervarianten mit verschiedenen Nahtfarben anbiete.






