PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsSchöner Schein reicht nichtGebrauchtwagen-Check: Dacia Duster (2. Generation)Veröffentlicht am 05.01.2026Lesedauer: 3 MinutenDer Dacia Duster steht stämmig auf der StraßeQuelle: DaciaDeutlich günstiger als die Konkurrenz und optisch durchaus vorzeigbar: Der Dacia Duster in der zweiten Generation kann sich sehen lassen. Ob das auch die TÜV-Prüfer so sehen? SP-X/Köln. Der Duster der ersten Generation (2010 bis 2018) war ein echter Game-Changer für Dacia. Mit dem Kompakt-SUV emanzipierte sich die Renault-Tochter teilweise vom Billigheimer-Image der Marke, blieb aber ihren günstigen Preisen trotzdem treu. Die zweite Auflage (Anfang 2018 bis Mitte 2024) setzte optisch noch einen obendrauf und bot weiterhin ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Wie sie sich bei den Hauptuntersuchungen (HU) macht, weiß der TÜV.
Qualität: Die Fahrt zum HU-Termin dürften die meisten Dacia Duster-Besitzer mit gemischten Gefühlen antreten. Im aktuellen TÜV-Report zeigt die Auswertung von bislang drei durchgeführten HU, dass der Duster II über alle Jahrgänge in den Kategorien „ohne Mängel“, „geringe Mängel“ und „erhebliche Mängel“ schlechter abschneidet als der Durchschnitt der geprüften Fahrzeuge. So hat knapp ein Viertel (23,5 %) der 6 bis 7-Jährigen die Bewertung „erhebliche Mängel“ erhalten, im Schnitt waren es 13,6 Prozent. Schwachpunkte des Dacia II sind die Lenkgelenke, die Beleuchtungsanlage sowie die Funktionsweise der Bremsen. Zudem deuten sich Probleme mit den Bremsleitungen und der Abgasuntersuchung bei den älteren Jahrgängen an.






