PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDie Party kann beginnenPolestar-StrategieVeröffentlicht am 17.02.2026Lesedauer: 4 MinutenSchon in den nächsten Wochen werden die ersten Polestar 5 ausgeliefertQuelle: PolestarDie Elektro-Marke Polestar wächst, schreibt aber weiter Verluste. Mit vier neuen Modellen, mehr Premiumanmutung und einem straffen Händlernetz will CEO Michael Lohscheller künftig richtig Stückzahlen machen. SP-X/Göteborg. Die Zahlen erzählen eine doppelte Geschichte. Bis Ende September 2025 hat Polestar nach eigenen Angaben 30 Prozent, in Europa sogar 50 Prozent mehr Autos verkauft. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Bilanz angespannt und der Kapitalbedarf hoch ist. Kurz: In der schwedischen Zentrale in Göteborg freut man sich zwar über einen um fast 50 Prozent gestiegenen Umsatz, doch aus den roten Zahlen ist die schwedische Tochter des chinesischen Megakonzerns Geely noch lange nicht heraus. Anfang 2026 musste sogar frisches Eigenkapital aufgenommen werden.
CEO Michael Lohscheller ist dennoch zuversichtlich. Polestar soll wachsen, nur nicht um jeden Preis. Rabattschlachten und Autos zu Kampfpreisen in den Markt zu drücken, will sich der erfahrene Automobilmanager verkneifen. Stattdessen will Lohscheller neue Stromer konsequenter fürs Premiumsegment trimmen. Ihr Design und ihre Bedienung sollen sich stärker von Wettbewerbern wie Porsche, Mercedes, Volvo und Audi abheben. Außerdem sollen Vertriebsstandorte stärker einbezogen werden. Lohscheller spricht gar von einer „Renaissance der Händler“. Die Umstellung vom reinen Online-Verkaufsmodell auf ein hybrides Vertriebsnetz habe sich bereits in höheren Verkaufszahlen niedergeschlagen.








