PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsGeht dochGebrauchtwagen-Check: Fiat 500eVeröffentlicht am 02.02.2026Lesedauer: 3 MinutenAuch beim 500e setzte Fiat auf Retrocharme und runde FormenQuelle: FiatMit dem 500e ist Fiat ein großer Wurf gelungen. Der kleine Stromer ist effizient und sorgt auch an anderer Stelle für zufriedene Gesichter.SP-X/Köln. Der Fiat 500e ist seit 2020 am Start. Der elektrische Kleinstwagen nimmt zwar beim Namen und Design Anleihen beim Verbrennermodell von 2007 bis 2024, hat mit diesem aber technisch nichts gemeinsam.
Qualität: Diese Bewertung dürfte Fiat und Fans des 500er überraschen, aber auch die Seele streicheln. Der elektrische Fiat 500 hat beim aktuellen TÜV-Report den Sieg in der Klasse der Minis errungen. Die TÜV-Experten fanden im Gegensatz zu den Hauptuntersuchungen (HU) des Cinquecento (2007 bis 2024) nichts zu meckern. 92,6 Prozent der geprüften Fiat 500e-Fahrzeuge bestanden ihre erste HU ohne Mängel. Im Schnitt sind es 89,4 Prozent. Allerdings liegt die durchschnittliche Laufleistung des Stromers mit 26.000 Kilometern deutlich unter dem Schnitt von 45.000 Kilometern.
Karosserie und Innenraum: Auch beim 500e setzte Fiat auf Retrocharme und runde Formen. Der 3,63 Meter lange Stromer sieht eher niedlich als erwachsen aus. Drei verschiedene Karosserieversionen stehen zur Wahl: die Limousine, die Variante mit Rolldach (Cabrio) und die Version mit einem zusätzlichen Heckportal (3+1). Letztere erleichtert zwar den Einstieg in den Fond, verbessert aber nicht das knappe Platzangebot auf den hinteren Plätzen. Den Rücksitzbereich dürften die meisten Nutzer als Erweiterung des Kofferraums nutzen. Der fällt mit 185 Liter klassentypisch sehr übersichtlich aus, legt man die Rücksitzlehnen um, steigt der Wert auf 550 Liter. Eine dicke Stufe stört jedoch beim Beladen. Vorne geht es auch für lang gewachsene Menschen luftig zu. Die Interieurgestaltung greift die Retrovorgaben des Vorgängermodells auf; die Mischung aus digitalen und analogen Bedienelementen überzeugt.








