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Er ist eine Ikone italienischen Lebensstils wie Pizza, Pasta oder die Vespa: Der Fiat 500 ist eine millionenfach verkaufte piccola macchina, die weltweit Sympathien erntet. Jetzt feiern die Tifosi den 90. Geburtstag ihres „Topolino“, der mit den Ohren von Micky Maus startete. Anlass für einen Rückblick auf fünf Generationen Fiat 500.
SP-X/Köln. „Topolino“, amore mio: Ohne dieses winzige italienische Auto wäre die Welt ärmer, meinen nicht nur die Tifosi des im Juni vor 90 Jahren in Turin vorgestellten Fiat 500. Seinen niedlichen Proportionen, rundlichen Formen und den freistehenden Scheinwerfern, die Betrachter an Walt Disneys fröhliche Comicfigur Micky Maus erinnerten, verdankte das erste italienische Volksauto den Kosenamen Topolino („Mäuschen“).
Bis heute zaubert der minimalistische Fiat den Menschen ein Lächeln ins Gesicht – und dies in mittlerweile fünf Generationen. Gleichzeitig ließ es mancher Cinquecento nicht an Drama fehlen, das an eine Verdi-Oper erinnert: Schon der Ur-Topolino wäre fast ohne die namensinspirierenden Scheinwerfer entstanden, hätten die eigentlich vorgesehenen vollintegrierten Strahler nicht den Lampenwechsel zu sehr erschwert. Während der zweite Fiat 500 als niedliche Knutschkugel von 1957 bis 1975 zum Botschafter italienischer Lebenskultur avancierte und das New Yorker Museum of Modern Art die Konturen dieses Mäuschens als Kunst feiert, aber auch Reiseführer die Silhouette des Cinquecento neben dem Kolosseum oder Cappuccino und Pasta zum Inbegriff der italianità verklären, ist der 1991 aufgelegte, zu sachlich-kantige Fiat 500 heute schon fast vergessen.








