PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsGroße Reichweitenunterschiede bei E-AutosADAC-WintertestVeröffentlicht am 22.01.2026Lesedauer: 3 MinutenAus dem praxisnahen Prüfstandtest des ADAC ging Audis A6 Avant E-Tron als klarer Sieger hervorQuelle: ADAC/ABGEDREHTMinusgrade, Autobahntempo, identische Bedingungen: Der ADAC schickt 14 Elektroautos in den Wintertest. Die Spannweite reicht von vorbildlich effizient bis ernüchternd schwach.SP-X/München. Niedrige Temperaturen im Winter setzen Elektroautos spürbar unter Druck: Ihre Reichweite schrumpft, teils deutlich. Wie groß Unterschiede zwischen einzelnen Modellen und Herstellern ausfallen können, hat der ADAC nun in einem vergleichenden Labortest untersucht. Dabei traten 14 Fahrzeuge von 14 Marken unter identischen Bedingungen gegeneinander an. Als bestes Gesamtpaket setzte sich der Audi A6 Avant E-Tron durch.
Für den Vergleich definierte der Automobilclub Bedingungen für die Zusammensetzung des Testfelds. Alle Kandidaten mussten eine WLTP-Normreichweite von mindestens 500 Kilometern aufweisen, preislich unter 100.000 Euro liegen und familientauglich sein. Im „Testlabor Elektromobilität“ absolvierten die Fahrzeuge bei durchschnittlich null Grad Celsius eine simulierte Langstrecke von knapp 600 Kilometern, die an die Route München–Berlin angelehnt war. Geschwindigkeit, Verkehrsfluss und weitere Faktoren blieben dabei für jedes Fahrzeug identisch. Nach der Reichweitenmessung folgte der Ladetest an einem 300-kW-Schnelllader, bei dem Ladeleistung und Energiemenge erfasst wurden. Daraus ermittelten die Tester den Stromverbrauch inklusive Ladeverlusten und die Reichweite, die innerhalb von 20 Minuten Schnellladen ab zehn Prozent Ladezustand nachgeladen werden kann. In die Gesamtwertung flossen die erzielte Reichweite und die nachgeladene Reichweite zu je 25 Prozent sowie der Verbrauch zu 50 Prozent ein.






