PfadnavigationHomeICONISTFitness & WellnessNeuer alter TrendsportDas ist ganz großes Tischtennis!Von Frank LorentzVeröffentlicht am 29.01.2026Lesedauer: 5 MinutenTimothée Chalamet in einer Szene des Films „Marty Supreme“Quelle: APPingpong, ein Fall für Hollywood? Mit „Marty Supreme“ – und Superstar Timothée Chalamet in der Hauptrolle – macht die Branche Werbung für den reaktionsschnellen Sport, der nicht nur der Physis, sondern auch der Psyche hilft – und längst seine Turnhallen-Piefigkeit hinter sich lässt.Die deutsche Tischtennis-Szene hat schon schlechtere Zeiten erlebt. Die Mitgliederzahlen in den Vereinen steigen. Die Tischtennisbundesliga gilt als stärkste der Welt und ist mit Topstars besetzt wie dem Chinesen Fan Zhendong, Olympiasieger 2024. Drei deutsche Spieler und eine Spielerin sind in den Top 20 der Weltrangliste zu finden, und 2025 feierte der Tischtennis-Bundesverband in Düsseldorf, Sitz des „Deutschen Tischtennis-Zentrums“, mit einer Gala seinen 100. Geburtstag. Schon mal nicht übel, dies alles.Doch der ultimative Schub für die kleine Schwester des Tennissports in Deutschland steht erst noch bevor: Ende Februar kommt der Hollywoodfilm „Marty Supreme“ in die deutschen Kinos. Man braucht kein Prophet zu sein, um zu ahnen: Tischtennis könnte hierzulande weiter boomen und als das erscheinen, was es ist: nichts anderes als eine Superkraft.Lesen Sie auch„Marty Supreme“ (Regie: Josh Safdie) erzählt – stark fiktionalisiert – vom Leben des US-Tischtennisstars Marty Reisman (1930–2012, fünf WM-Bronzemedaillen). Reisman bestritt auch Showkämpfe und wurde so in den USA populär. Hauptdarsteller ist Timothée Chalamet, einer der gefragtesten Filmstars des Planeten, bekannt aus „Dune“. An seiner Seite: Gwyneth Paltrow, Oscargewinnerin. Eine solche Superstarbesetzung in einem Film, der von Pingpong handelt (und, ja, von Sieg, Niederlage, Liebe, Sex, Geld, Betrug – das pralle Leben): Das gab’s noch nie.Längst kursieren eine Menge Geschichten über den in den USA schon gestarteten Film, der als Oscar-Anwärter gilt. Etwa über Chalamet, von dem man nun weiß, was er am Set in Drehpausen seit Jahren am liebsten macht: Tischtennis zocken. Oder über das kalifornische Modelabel Nahmias: Für den Film entwarf es eine Sportswear-Kollektion, die nach der Weltpremiere ruckzuck ausverkauft gewesen sein soll.Für die Freunde der Bällchensportart hängt der Himmel voller Schläger. Er sei überzeugt, dass „2026 für Tischtennis ein großes Jahr wird“, sagt Alain Bieber, ehemals künstlerischer Leiter des Düsseldorfer NRW-Forums und heute Kulturmanager und Barbetreiber. Ende 2025 eröffnete er in Düsseldorf, in einer Seitenstraße der Königsallee, die Ballaballa-Bar, eine Mischung aus Galerie, Design-Store, Lounge und Tischtennis-Salon. Ein Hollywood-Blockbuster wie ,Marty Supreme’ pusht das Thema in die Breite
Tischtennis: Hollywood-Blockbuster 'Marty Supreme' entfacht neuen Boom - WELT
Pingpong, ein Fall für Hollywood? Mit „Marty Supreme“ – und Superstar Timothée Chalamet in der Hauptrolle – macht die Branche Werbung für den reaktionsschnellen Sport, der nicht nur der Physis, sondern auch der Psyche hilft – und längst seine Turnhallen-Piefigkeit hinter sich lässt.








