Auch Sinan Selen, Präsident des Bundesverfassungsschutzes, sparte in der Runde nicht mit Kritik. „Das Problem“ bei einem CSC-Stipendiaten aus China, erklärte er, sei, dass „die Kooperation mit staatlichen Einrichtungen, insbesondere mit Nachrichtendiensten, eine Bedingung ist“. Damit ergebe sich „zwangsläufig die Möglichkeit, dass ein Missbrauch stattfinden kann“. Doch während sich außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer oder Helmholtz längst um ihre Sicherheit kümmern, waren die Hochschulen zurückhaltend – bis jetzt.