PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikUkraine-Krise und Nato-Angst – bremst der Kongress Trumps Pläne aus?Veröffentlicht am 16.12.2025Lesedauer: 2 MinutenQuelle: AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDSSteve Witkoff und Jared Kushner waren zu Friedensverhandlungen in Berlin - und der US-Präsident sieht eine Lösung zwischen Russland und der Ukraine näher als je zuvor. In Washington stimmt der Kongress derweil für ein Gesetz, das einen Teilrückzug der US-Armee aus Europa deutlich einschränken würde.Wie selbst prominente Republikaner sich gegen Trumps Nationale Sicherheitsstrategie stellen, ordnet Stefanie Bolzen in „This is America“ ein. Außerdem geht es in dieser Folge um die breit angelegten Charmeoffensive der AfD bei den MAGA-Republikanern.
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Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Folge:In der aktuellen Folge von „This America“ geht es um die jüngsten Friedensinitiativen zwischen Russland und der Ukraine – und darum, wie der Kongress die Nationale Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung mit einem Gesetz entschärfen will.Donald Trump schickte seine engsten Vertrauten Jared Kushner und Steve Witkoff nach Deutschland, um in Berlin mit Vertretern der EU-Staaten und der Ukraine über einen möglichen Friedensdeal diskutierten. Im Raum stehen Sicherheitsgarantien für Kiew sowie die Entsendung einer multinationalen Truppe – Maßnahmen, die Putin bereits im Vorfeld kategorisch ablehnt.Verhandlungen mit Frist und DruckTrumps Ansatz: Zeitdruck. Der Vorschlag einer befristeten Sicherheitsgarantie für die Ukraine steht nur begrenzte Zeit im Raum. Kommt keine Einigung zustande, droht das Angebot zu verfallen. Dabei bleibt unklar, ob die USA langfristig militärisch engagiert bleiben oder sich – wie Trump mehrfach betont hat – vollständig aus dem europäischen Konflikt zurückziehen wollen. Gleichzeitig fordern die USA, dass Europa die Hauptlast vor Ort trägt, während Washington als militärisches „Backup“ Kräfte bereitstellen könnte, beispielsweise aus der Luft.Kongress will Truppenabzug erschwerenEin neues Verteidigungsgesetz, verabschiedet mit überparteilicher Mehrheit im US-Kongress, setzt dem Präsidenten derweil klare Grenzen: Die Zahl der US-Soldaten in Europa darf nicht unter 76.000 sinken – es sei denn, der Abzug liegt im nationalen Sicherheitsinteresse und wurde mit den NATO-Partnern abgestimmt. Diese Vorgabe zielt nicht nur auf das Pentagon, sondern auch auf Trumps „America First“-Politik. Zudem wird festgeschrieben, dass der Oberkommandierende der NATO-Truppen in Europa weiterhin ein US-General bleiben muss.







