PfadnavigationHomePodcastsInside USAPodcast zur US-PolitikPutins Taktik, Trumps Probleme und neue Risiken für die USAVeröffentlicht am 03.12.2025Lesedauer: 2 MinutenQuelle: AFP/ALEXANDER KAZAKOVDonald Trump hatte seinen Sondergesandten Steve Witkoff nach Moskau geschickt, um dort mit Wladimir Putin über die neue Version des Friedensplans für die Ukraine zu sprechen. Doch der russische Machthaber machte keine Zugeständnisse - und so flog Witkoff mit leeren Händen zurück nach Washington.Antonia Beckermann und Wim Orth sprechen mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen über den ergebnislosen Gipfel. Außerdem sprechen sie in „This is America“ über mögliche Kriegsverbrechen im Kampf von Trumps Regierung gegen Drogenschmuggler. Und es geht um ein Attentat auf zwei National Guards in Washington am Tag vor Thanksgiving.
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Hier bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Folge:In der aktuellen Folge von „This is America“ geht es um die außenpolitische Strategie der Vereinigten Staaten unter Donald Trump. US-Außenminister Marco Rubio betont im Weißen Haus, nur Trump könne Frieden in der Ukraine schaffen. Doch während in Washington das Kabinett tagt, stocken die Gespräche in Moskau: Der russische Präsident Wladimir Putin empfängt Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie den umstrittenen Verhandler Steve Witkoff. Eine Einigung über umstrittene Gebietsfragen bleibt aus.Kompromiss in Sicht oder Rückkehr zum Status quo?Laut Putins außenpolitischem Berater Juri Uschakow gäbe es erste Grundlagen für weitere Gespräche – doch Moskaus Kritik am Ton der Amerikaner zeigt: Ein echter Durchbruch ist derzeit nicht in Sicht. Vor allem Putins harte Linie bezüglich der umkämpften Ostukraine bleibt unverändert. Parallel mehren sich Zweifel an der Rolle von Witkoff, der in Interviews offen seine Bewunderung für Putin bekundete.Während die diplomatischen Kanäle blockiert sind, rückt ein anderes Thema in den Fokus: US-Militäraktionen gegen mutmaßliche Drogenboote vor der Küste Venezuelas. Ein Fall sorgt für internationale Aufmerksamkeit: Zwei Überlebende eines ersten Raketenangriffs wurden offenbar gezielt getötet – ein zweiter Schlag auf das brennende Boot wurde angeordnet. Für Experten ein klarer Bruch des Kriegsrechts.Rückhalt in der Bevölkerung – bis zu einem gewissen PunktLaut einer aktuellen Umfrage befürworten 71 Prozent der US-Bürger grundsätzlich Angriffe gegen Drogenkartelle im Ausland. Doch nur ein Bruchteil unterstützt dabei auch die gezielte Tötung von Menschen. Der Verteidigungsminister weist alle Vorwürfe als "Fake News" zurück, während Trump öffentlich auf Distanz ging – nur um sich später wieder schützend vor Pete Hegseth zu stellen.Die Diskussion um außenpolitische Machtspiele wird zudem durch innenpolitische Spannungen verschärft: Nach der tödlichen Schussattacke auf zwei Nationalgardisten in Washington nutzt Trump den Vorfall für migrationspolitische Forderungen – und verschärft damit das gesellschaftliche Klima weiter.








