PfadnavigationHomeICONISTEssen & TrinkenRezeptDer Teufel trägt Harissa – Saftiger Seeteufel in scharfer TomatensoßeVon Katharina JamesVeröffentlicht am 23.10.2025Lesedauer: 3 MinutenSeeteufel in Harissa-Tomatensoße mit TahiniQuelle: Katharina JamesIn eine scharf-zitronige Tomatensoße gekuschelt garen Fischfilets schonend und bleiben schön saftig: Dieses nordafrikanisch-israelische Gericht ist lachhaft einfach und zugleich ein wahres Geschmacksfeuerwerk.Fisch, sagen mir Freunde manchmal, würden sie eigentlich gern öfter zu Hause essen, aber ihnen gehen die Ideen für die Zubereitung aus. Oder sie befürchten, etwas falsch zu machen, sodass die teuren Filets zu trocken, zu zäh oder gar zu fad werden. Allen, die sich bei dieser Beschreibung wiederfinden, empfehle ich ein Rezept, das erst vor kurzer Zeit in mein Leben getreten ist: Chraime, ein Fischgericht, das in Nordafrika und auch in Israel beliebt ist. Die in einer scharfen, mit Zitrone gewürzten Tomatensoße gegarten Fischfilets sind nicht nur lachhaft einfach von der Zubereitung her, sondern auch ein echtes Geschmacksfeuerwerk. Ich habe Seeteufel verwendet, weil ich ihn besonders gern esse und er im Angebot war, nehmen Sie aber bitte jeden festen weißen Fisch den Sie selber schätzen. Lesen Sie auchSollten Sie alle Geschmäcker in dem Rezept verlockend finden, aber keinen Fisch essen, kann ich empfehlen, die Soße zum Pochieren von Eiern zu verwenden, so wie Sie es auch für eine Shakshuka machen würden. Das haben wir kürzlich probiert und das Ergebnis war sehr erfreulich.Aus dem Kochbuch „Vom Kochen und Leben auf dem Land“ des Briten Julius Roberts habe ich mir abgeschaut, das fertige Gericht noch mit verdünntem Tahini zu beträufeln – die kalte Sesamsoße mildert die Schärfe des Tomatenragouts und verleiht ihm eine angenehme Cremigkeit.Dazu passen Couscous oder Bulgur sowie Pita-Brot. Wenn ich genug Zeit habe, rasple ich auch noch einen Karottensalat mit Harissa und Orangen.Zutaten(Mengenangaben für 4 Personen)4 EL Olivenöl1 mittelgroße Zwiebel5 Knoblauchzehen2 TL Räucherpaprika1 TL gemahlener Kreuzkümmel1 TL Kurkuma½ TL Chiliflocken½ TL Koriandersaat1 Bio-Zitrone3 EL Tomatenmark 1 große Dose (800 g) geschälte Flaschentomaten600-800 g festes weißes Fischfilet1-2 TL Harissapaste60 g Tahini1 kleines Bund KoriandergrünSalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und Harissa zum AbschmeckenZubereitungZwiebel abziehen, halbieren und in dünne Halbmonde schneiden. Vier der Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Schale der Zitrone mit einem Zestenreißer oder einem Sparschäler abschälen und fein hacken.Fischfilets waschen und trocken tupfen, dann mit Harissa bestreichen.Olivenöl in einer großen Pfanne erwärmen und die Zwiebelwürfel darin unter gelegentlichem Rühren glasig werden lassen. Gehackten Knoblauch, ½ TL Salz, Räucherpaprika, Kreuzkümmel, Kurkuma, Koriander und Chiliflocken dazugeben und eine weitere Minute mitbraten. Tomatenmark unterrühren und kurz in der Pfanne mit anbraten, sodass es leicht karamellisiert. Dosentomaten dazugießen, dabei mit einem Spatel zerkleinern. Die Mischung zum Köcheln bringen und bei niedriger bis mittlerer Hitze einkochen lassen – etwa 10-20 Minuten lang. 1 TL der gehackten Zitronenschale untermischen, kosten und nach Wunsch mehr dazugeben.Lesen Sie auchDie Fischfilets in die Tomatensoße betten und bei mittlerer Hitze darin garen, bis sie gerade eben nicht mehr roh sind, das sollte je nach Dicke nicht länger als 10-15 Minuten dauern.Währenddessen die Tahinisoße zubereiten: Dafür die letzte Knoblauchzehe in eine kleine Schüssel reiben und mit dem Saft von ½ Zitrone übergießen. Tahini dazugeben und alles verrühren. Mit warmem Wasser nach und nach verdünnen, bis sie die Konsistenz von Buttermilch hat. Mit Kreuzkümmel abschmecken.Tahinisoße über die Fischfilets und die Tomatensoße träufeln, mit Koriandergrün bestreuen und mit Fladenbrot, Couscous oder beidem servieren.
Rezept: Der Teufel trägt Harissa – Saftiger Seeteufel in scharfer Tomatensoße - WELT
In eine scharf-zitronige Tomatensoße gekuschelt garen Fischfilets schonend und bleiben schön saftig: Dieses nordafrikanisch-israelische Gericht ist lachhaft einfach und zugleich ein wahres Geschmacksfeuerwerk.






