Der deutsche Titel trifft es nicht schlecht, aber im Original klingt die Stimmung des Romans noch stärker nach: „Ein Mann namens Loprete“ (Pendragon, 120 S., geb., 22,– €) heißt in der spanischen Ausgabe „Como si existiese el perdón“, was sich übersetzen lässt mit „Als gäbe es Vergebung“. Die Argentinierin Mariana Travacio erzählt die Geschichte einer Rache. Zeit und Ort bleiben unbestimmt, die Namen sind spanisch, es gibt weder Telefon noch Autos, nur einen Hinweis auf Traktoren, es ist eine archaische, fast mythische Landschaft. So wie das Geschehen eher einer Parabel gleicht als einer realistischen Erzählung.
Krimis von Mariana Travacio, Jerome Charyn, Michael Connelly
Drei Krimis in Kurzkritiken: Mariana Travacio erzählt eine Rachegeschichte, Jerome Charyn führt uns in Manhattans Lower Eastside des frühen 20. Jahrhunderts, und Michael Connelly überrascht mit einer ganz neuen Figur.







