FeuilletonBücherLiteraturFAZ+Labruffes Roman „Cold Case“ : Der Schmerz ist ein starkes SchlafmittelVon Steffen Gnam27.07.2026, 11:50Lesezeit: 3 Min.Alexandre Labruffes Roman „Cold Case“ folgt drei Generationen koreanischer Auswanderer auf Glückssuche durch drei Kontinente. Das Buch ist zugleich Roman noir und absurde Komödie.„Ich habe einen gefrorenen Onkel.“ Eines Tages beim Frühstück in Paris lässt Minkyung, die aus Südkorea stammende Freundin des Autors, diesen Satz und damit ihn aus allen Wolken fallen. Und sie fährt in schillernder Sprache fort: „Er ist um 1970 in Toronto gestorben. Man hat ihn irgendwann nachts gefunden, eingefreezed, vom Frost gedeaded.“
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