PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsSauberer und komfortablerFahrbericht: Benelli TRK 702 X / 702Veröffentlicht am 30.09.2025Lesedauer: 5 MinutenDie Mittelklasse-Enduros von Benelli, hier die TRK 702 X, machen trotz „nur“ 700 Kubik ganz schön was herQuelle: SP-X/Rudolf HuberDie Mittelklasse-Enduros von Benelli wurden Mitte 2025 kräftig aufgewertet. Was hat das gebracht – und was steckt hinter dem Erfolg von TRK 702 und 702 X? Wir haben es ausprobiert.SP-X/Köln. Keine Frage: Die Designer der mittlerweile zur chinesischen Qianjiang-Gruppe zählenden Marke Benelli haben einen guten Job gemacht. Die sitzen nach wie vor in Italien. Kein Wunder, dass die TRK 702 dort 2024 das meistverkaufte Motorrad war. Die beiden Modelle sehen gut aus, machen richtig was her und verwöhnen das Auge mit sympathischen Proportionen und schicken Lackierungen. Dass hier „nur“ eine 700er unterwegs ist, sieht man weder der Onroad-, noch der Offroadvariante X auf den ersten Blick an.

Neu bei den aktuellen Modellen ist die etwas breitere und sechs Zentimeter höhere Windschutzscheibe. Diese Änderung ist zu spüren, der Windschutz bei hohem Tempo ist deutlich besser. Sehr angenehm sind die jetzt serienmäßige zweistufige Lenkradheizung und der ebenfalls obligatorische beheizbare Fahrersitz. Durch dieses gezielte Aufwärmen an neuralgischen Punkten übersteht man Ausfahrten bei niedrigen Temperaturen deutlich entspannter. Mehr Wohlbefinden für Sozius oder Sozia verspricht deren weicherer, neu gestalteter Sitz. Der Gepackträger wurde neu positioniert, um mehr Platz zu schaffen. Gleichzeitig wird dadurch der Schwerpunkt gesenkt, wenn ein Topcase montiert ist. Das erhöht die Fahrstabilität. Vorne sind jetzt serienmäßig Sturzbügel montiert, die LED-Scheinwerfer machen einen guten Job.